Krim-Krise Russland stoppt Kauf ausländischer Währungen

„Aktuell hohen Volatilität an den Finanzmärkten“: Russland unterbricht den Handel mit ausländischen Währungen. Der Rubel war zu Wochenbeginn wegen der Krim-Krise auf ein Rekordtief zum Dollar gefallen.
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Derzeit zählt nur der russische Rubel: Der Handel mit ausländischen Währungen ist derzeit ausgesetzt. Quelle: picture-alliance

Derzeit zählt nur der russische Rubel: Der Handel mit ausländischen Währungen ist derzeit ausgesetzt.

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MoskauRussland will vorerst keine ausländischen Währungen mehr kaufen. „Wegen der aktuell hohen Volatilität an den Finanzmärkten“ werde der Erwerb mit sofortiger Wirkung ausgesetzt, teilte das Finanzministerium am Dienstag in Moskau mit. Das Ministerium kann täglich Devisen im Gegenwert von 3,5 Milliarden Rubel (rund 70 Millionen Euro) erwerben, um einen der beiden staatlichen Reservefonds aufzufüllen, der mit Ölsteuern finanziert wird.

Der Rubel war zu Wochenbeginn wegen der Krim-Krise auf ein Rekordtief zum Dollar gefallen, zog zuletzt aber wieder leicht an. Ein Euro kostete 50,03 Rubel und ein Dollar 36,34 Rubel.

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1 Kommentar zu "Krim-Krise: Russland stoppt Kauf ausländischer Währungen"

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  • Ich bin mir nicht sicher, wem das auf Dauer mehr schadet. Russland könnte sehr schnell und auch sehr gut auf den Dollar und Euro verzichten. Eine Währung die mit Gold gedeckt wäre, wie der geplante Gold Dinar von Gaddafi, würden die USA und EU sehr bald in die Knie zwingen und die Überheblichkeit des Westens schnell bremsen. Wer Russland und China unterschätzt, macht einen riesigen Fehler und ist nicht mehr als ein unwissender Narr. Man muss sich nur die Geschichte der letzten 20 Jahre anschauen um festzustellen wer der wirkliche Aggressor ist und nach immer mehr Märkten, Rohstoffen und Macht greift.

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