Kritisches charttechnisches Bild beim "schwarzen Gold"
Terrorwarnung verteuert Gold und Öl

Die Unsicherheit an den internationalen Finanz- und Rohstoffmärkten hat zum Wochenende wieder zugenommen. Zuvor hatte die US-Heimatschutzbehörde vor der Gefahr von Anschlägen radikaler Moslems gewarnt.

DÜSSELDORF. „Glaubwürdige Berichte deuten nun darauf hin, dass die El-Kaida ihre Pläne für einen großen Angriff in den USA vorantreibt, um den demokratischen Prozess zu stören“, sagte Tom Ridge, Minister für Innere Sicherheit in Washington.

Zwar wurden weder Details genannt noch die Terror-Warnstufe erhöht, doch reagierten die Marktseismographen Öl und Gold prompt. Der Goldpreis sprang auf über 408 Dollar je Feinunze. Das europäische Brentöl verteuerte sich auf über 37 Dollar. Im Gegenzug geriet der Dollar an den Devisenmärkten unter Druck; der Euro stieg auf rund 1,24 Dollar. „Der Ölpreis profitiert von dieser Besorgnis", sagt Stefan Schilbe, Chefvolkswirt bei HSBC Trinkaus & Burkhardt. Zusätzlich verunsicherten aber auch die Ereignisse um den russischen Ölkonzern Yukos und dadurch möglichen Förderausfälle. Dabei hätten die Märkte eigentlich „zur Tagesordnung schreiten können“, meint Schilbe. Denn die Terrorwarnung sei relativ unpräzise gehalten worden und sei anders als bei früheren Warnungen auch nicht mit einer Erhöhung der Warnstufen verbunden gewesen.

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