Wegen der günstigen Stromerzeugung sind viele Rechenzentren nach Island gezogen. Die Bitcoin-Produzenten verbrauchen schon mehr Strom als alle Privathaushalte.

Kommentare

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  • @ Peer Kabus

    Sie hätte ja auch beinahe nicht überlebt - weil Geld eben NICHT mehr "Coins" waren!!
    "Mit Gold als Geld - also mit echtem Geld - hätten weder der Erste noch der Zweite Weltkrieg geführt werden können. Allenfalls drei Wochen lang." (Roland Baader)
    Alle staatlichen EXZESSE wie exzessive (Auf-)Rüstung, exzessive Kriege, aber z.B. auch exzessive Wohlfahrt sind nur mit ungedecktem Geld möglich!

  • Seit mindestens einem Jahr grübele ich darüber, wie es die Menschheit in den letzten Jahrtausenden nur geschafft hat, ohne Coins zu überleben.

  • Tja, die Produktion von ungedecktem "Papiergeld" (was als Giral- bzw. Buch- oder "Konto"-geld jedoch sowieso nur in Form von Computernullen vorliegt), benötigt in der Tat keine Energie. Ein Mausklick von den "Gelddruckern" bei den Zentralbanken oder den Geschäftsbanken bei der Kreditschöpfung (Kreditexpansion via Bilanzausweitung) - FERTIG!
    Daher enden auch alle ungedeckten Papiergelder früher oder später im vollständigen Verlust ihrer Kaufkraft, und es gibt in der Geschichte keine einzige Ausnahme.
    Wie ist es dagegen bei Gold als Geld? Um Vorkommen zu explorieren, dann zu schürfen und letztendlich zu verarbeiten bis es als Barren oder Münze vorleigt, ist sehr viel Energie erforderlich. (Diese Energie wird selbstverständlich nur deswegen aufgewendet, weil eine Nachfrage nach dem Metall besteht).
    Das "Mining" von Kryptowährungen ist im Gegensatz zum Drucken von "Papiergeld" jedoch ebenfalls sehr energieaufwendig. Bei Bitcoin selber wird sogar immer mehr Energie benötigt, um neue "Coins" zu "schürfen". Man kann hier also von einer ENERGIEGEDECKTEN WÄHRUNG reden.
    Geldmengenausweitung (=eigentliche Inflation) nach Beliebigkeit (bzw. nach Gutdünken der Makroklempner bei den Zentralbanken) ist damit eben NICHT möglich. Und genau das ist der eigentliche Grund für die Verteufelung der Kryptowährungen durch Politik und (Zentral-)Banken.

  • In einer arbeitsteiligen, vernetzten Wirtschaft bedarf es nunmal einer Währung und Wertaufbewahrungsmittel. Das staatliche Buchgeld und Papiergeld wird häufig durch die betrügerischen Politiker, oder Kriege entwertet. So treibt die Menschheit traditionell erheblichen Aufwand um Zahlungsmittel/Wertaufbewahrungsmittel zu gewinnen.

    Bei der Gold/Silber/Diamantengewinnung wird die Umwelt massiv verändert. Bitcoins und andere digitale Währungen benötigen Strom. Meines Erachtens ist das für die Umwelt eher vorteilhafter. Ob Bitcoin und Co. auf lange Sicht erfolgreich sein werden vermag ich nicht zu beurteilen, vermute eher nicht.

    Faszinierend ist der Begriff "Erneuerbare Energien" für den Wasserkraftstrom aus Island. Der Wasserkraftstrom ist auf Island wirtschaftlich, rgelbar, nutzbar, tötet keine Menschen und erfüllt damit keine Eigenschaft sog. "Erneuerbarer Energien". Sinnvoller wäre der Begriff "moderne umweltfreundliche Stromerzeugung mit Wasserkraft" gewesen.

  • Bei dem Energieverbrauch ist die „Produktion“ der Coins in hohem Maß klimaschädlich.

    Womit wird der Stromverbrauch eigentlich finanziert? Durch Kursschwankungen – Spekulationsgewinnen – automatische Wertreduzierung – oder was, bzw. wer?

  • Und das alles für Spekulanten und Geldwäscher

Mehr zu: Kryptowährung - Bitcoin-Boom auf Island – Stromkonzern fürchtet Energienotstand

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