Kursanstieg
Ölpreise setzen ihre Erholung fort

Überraschend gefallene Benzinbestände in den USA haben den Ölpreisen weiter aus dem Keller geholfen. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI kletterte über 43 Dollar und baute auch den Rückstand zur europäischen Ölsorte Brent weiter ab. Allmählich zeigen auch die Förderkürzungen der Opec Wirkung.

HB NEW YORK/LONDON/WIEN. Die Ölpreise haben am Donnerstag ihre Kursgewinne vom Vortag leicht ausgebaut. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im April kostete gegen Mittag 43,40 US-Dollar. Das waren 90 Cent mehr als zum Handelsschluss am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent stieg um 26 Cent auf 44,82 Dollar.

Am Mittwoch hatten die Ölpreise nach einem überraschend starken Abbau der amerikanischen Benzinvorräte und einem nur leichten Anstieg der Rohölbestände deutlich um rund zwei Dollar zugelegt. Eine Trendwende für die Ölvorräte der USA kann die Commerzbank aus den neuen Daten zwar nicht ablesen. Allerdings gebe es Anzeichen dafür, dass eine Wende bevorstehen könnte. So seien die Lagerbestände am Hauptumschlagplatz für US-Rohöl in Cushing die zweite Woche in Folge rückläufig gewesen.

Darüber hinaus zeigten die Daten , dass die starken Förderkürzungen der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) nunmehr Wirkung zeigten. "Alles in allem unterstützen die gestrigen Daten unsere These, dass der Rohölpreis nicht mehr deutlich fallen dürfte und mittelfristig Aufwärtspotenzial besitzt", schreibt die Commerzbank.

Der Preis für OPEC-Rohöl ist unterdessen deutlich gestiegen. Nach Berechnung des OPEC-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch 40,50 US-Dollar und damit 1,55 Dollar mehr als am Vortag. Die OPEC berechnet ihren täglichen Korbpreis auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

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