Kursentwicklung
Goldman Sachs senkt Dollar-Prognose

Das hohe wirtschaftliche Ungleichgewicht in den USA hat die Analysten von Goldman Sachs nun dazu bewegt, ihre Prognose für die Kursentwicklung des Dollars zu senken.
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FrankfurtDie Analysten von Goldman Sachs haben ihre Prognose für die Kursentwicklung des Dollar in den nächsten drei, sechs und zwölf Monaten gesenkt. Hauptgrund dafür sei das hohe wirtschaftliche Ungleichgewicht in den USA. Angesichts der hohen Arbeitslosigkeit, der anstehenden Haushaltskonsolidierung und der andauernden Schwäche im Immobiliensektor bleibe der Ausblick für die US-Konjunktur weniger ansprechend als in vielen anderen Regionen oder Ländern. „Das macht die Finanzierung des Leistungsbilanzdefizits mit Zuflüssen aus Investments noch schwieriger“, stellten die Analysten fest. Auch hinsichtlich der Zinsdifferenz sei der Ausblick eher negativ für den Dollar.

Die Analysten erhöhten ihre Drei-Monats-Prognose für den Euro auf 1,45 Dollar von 1,40 Dollar, ihre Sechs-Monats-Prognose auf 1,50 von 1,45 Dollar und ihre Zwölf-Monatsprognose auf 1,55 von 1,50 Dollar. Trotz der andauernden Debatte um eine mögliche Umschuldung Griechenlands hat sich der Euro am Donnerstag deutlich über 1,42 Dollar behauptet.

 

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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