Kurserholung
Sicherheitsorientierte Anleger kaufen Dollar

Der Euro ist zum Wochenausklang unter die Marke von 1,48 Dollar gefallen. Händlern zufolge wollten Anleger möglichst ohne Risiko ins Wochenende gehen und setzten deshalb auf den Dollar. Die Gemeinschaftswährung wurde zuletzt um 1,4770 Dollar gehandelt nach 1,4830 Dollar im späten Vortagesgeschäft.

HB FRANKFURT. US-Daten am Nachmittag gaben verschiedene Signale zur Lage der weltgrößten Volkswirtschaft: Während der Einkaufsmanagerindex aus Chicago deutlich besser ausfiel als erwartet, trübte sich das Verbrauchervertrauen ein. "Die Daten zum Wirtschaftswachstum haben aber so viel Zuversicht ausgelöst, die wirken immer noch nach", sagte ein Händler. Am Vortag hatte die jüngste Statistik belegt, dass die USA wieder einen Wachstumspfad eingeschlagen haben. Daraufhin hatten Aktienmärkte und als riskanter geltende Anlagen deutlich zugelegt. "Wenn der Euro jetzt etwas nachgibt, dann machen da lediglich einige Anleger vor dem Wochenende Kasse", sagte der Händler.

Aufregung gab es um den Schweizer Franken, der am Mittag binnen Minuten zu Euro und Dollar abrutschte. Händler sprachen von Gerüchten, wonach die Schweizer Nationalbank (SNB) interveniert habe. "Es heißt, die SNB hat gegen den Schweizer Franken gekauft", sagte ein Devisenhändler. Die SNB lehnte einen Kommentar zu den Gerüchten ab.

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