Gold gehört zu den großen Themen an den Finanzmärkten. Weil viele Investoren fürchten, dass die Inflationsraten kräftig steigen, kaufen sie Münzen, Barren oder Gold-Zertifikate. Doch Vorsicht, der Goldmarkt ist klein und tückisch. Ein Buch soll nun helfen, den Überblick zu behalten.

Kommentare

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  • Lieber bäckermeister bullerjahn,

    was meinen Sie denn eigentlich? Sind Papiergeld und Aktien die bessere Wertanlage?
    Gold ist im übrigen keineswegs in erster Linie Schmuck!
    Warum können Sie für Goldschmuck in einer fundamentalen Krise Lebensmittel kaufen? Damit der Verkäufer von dem Sack Weizen sich ihr Gold um den Hals hängen kann? Wohl kaum? Gold ist in erster Linie als Speicher von Wert zu betrachten, alles andere ist zweitrangig.
    Tauschhandel erreicht schnell seine Grenzen, vor allen Dingen wenn sie ortsungebunden bleiben wollen.

  • www.markt-daten.de
    Da könnt ihr euch Gold inflationsbereinigt ansehen.

    Und wie schön doch das beispiel mit den Lebensmitteln und Gold ist. Genau so viel wird dann euer ach so hoch geschätztes Gold dann wert sein -> ein Einkauf.

    ich lache mich jetzt schon kaputt. in 10 Jahren hören wir dann das Gejammer, dass der Goldpreis bis 80€ gefallen ist. Danke Mono, für dieses beispiel. Die Formulierung fande ich auch sehr passend. Wer glaubt daran...ja ich würde sagen niemand, aber mit glauben hat das wenig zu tun. Die, die die Kurse bewegen, sind nicht die Masse der bevölkerung. Und außerdem brauch mir keiner kommen mit was-wäre-wenn. ist es aber nicht. Gold ist dort, wo es gerade steht. Und Gold wird in 10 Jahren da sein, woran ihr ganz sicher nicht geglaubt habt.

    ich lache mich wirklich kaputt. Egal wieviele Anleger ich kenne, niemand hat aufgrund von Wissen das große Geld gemacht. Die meisten hatten einfach Lust zu investieren, haben etwas gewagt und hatten Glück. Aber von einer Sache von der sie keine Ahnung hatten. Die Deutschen sind aufeinmal alle zu (Gold-)Experten geworden. Richtige Schlaumeier und Dummschwätzer. Wenn ihr ehrlich seid, dann würde die Antwort auf die Frage, wo der Goldpreis denn hingehen wird, folgendermaßen lauten: "ich weiß es nicht!"

  • @ Mono
    Denken Sie an die Zeit nach dem Krieg. Da wurde Goldschmuck gegen wenige Lebensmittel eingetauscht.
    Wofür ist Gold gut? Als Schmuck.
    in Notzeiten will man sich nicht schmücken sondern zu Essen und trinken haben und ein warmes Dach über dem Kopf.
    Es gibt so etwas wie eine bedürfnispyramide! Erst wenn Grundbedürfnisse befriedigt sind, werden andere Dinge wertvoll.

  • Über Dimitri Speck´s buch würde ich sagen:" ich brauch´keinen Wetterfrosch der mir sagt das `n Wind weht."
    Zentralbanken hassen Gold, klar. Gäbe es wieder einen Goldstandard bräuchten wir keine Zentralbank mehr und jedes System , wie unsinning auch immer, hat die Eigenschaft inne, sich selbst zu erhalten.
    Sicher schrauben die FED und die EZb am Goldpreis, aber keine Regierung und keine institution ist grösser als der Markt.

    interessant zu sehen, das einige Herrschaften die hier kommentieren immer noch denken, unsere Geldmenge sei irgendwie an Goldbesitz gekoppelt.
    Das "Fractional Reserve" System ist im bewusstsein der bevölkerung überhaupt noch nicht angekommen.

  • Gold sei inflationsbereinigt nur 300 Euro wert, so ein Kommentator. Woher hat dieser Leser denn diese Erkenntnis? inflationsbereinigt und ausgehend vom letzten großen Hype 1980 müsste Gold seriösen berechnungen zufolge heute beim Doppelten seines heutigen Dollar-Preises liegen. Egal, wie man zu den diversen investments steht. Eines dürfte jedem klar sein, nämlich, dass Edelmetalle und gute immobilien sich gegen sämtliche Papiergeldwährungen, die es jemals auf dieser Welt gegeben hat behauptet haben. Oder will jemand ernsthaft behaupten, er bekäme für einen 100 Reichsmarkschein von 1923 noch etwas zu kaufen?

  • Das ist alles richtig, und ebenso toericht: man bedenke, dass die Notenbanken das nicht endlos tun koennen, sondern nur exakt so lange, wie sie noch Gold besitzen. Da sie in der Zwischenzeit aber weiterhin die Geldmenge ausweiten, bedeutet das, dass ihre Goldunterlegung relativ immer NOCH geringer wird. Und genau an dem Punkt, an dem das letzte Gold verkauft ist, ist auch die Geldmenge am hoechsten, wenn es genauso weitergeht Und genau an dem Punkt explodiert der Goldpreis dann regelrecht. berechnet auf heutiger basis des weltweit vorhandenen Goldes und der Dollarmenge wuerde dies rechnerisch ca. 95.000 Dollar/Feinunze bedeuten! Rein rechnerisch. Maerkte neigen jedoch zu Uebertreibungen ... (http://crisismaven.wordpress.com/2010/01/24/do-we-see-a-gold-bubble/)

  • Ein beispiel, eine x-beliebige Aktie kostet heute Summe X, nehmen wir mal ganz willkürlich eine Allianz Aktie. Die kostet heute so um die 80.-Euro.
    Wir befinden uns in einer Krise, sowas wie Lehmann kann durchaus nochmal passieren und sollten sich die Ereignisse unschön dramatisieren, ist durchaus eine Situation vorstellbar, das eine Allianzaktie plötzlich nur noch um die 8,- Euro wert ist. Dramatisch, aber denkbar.
    Gold liegt jetzt bei ca. 800.-Euro. Gibt es hier irgend jemand der glaubt, das Gold wieder auf 80.- Euro fällt ?

  • Dass das Geldsystem kaputt ist, weiß man schon seit Jahrzehnten, wenn nicht gar länger. Von wegen Geheimnis...

    Jonas hat vollkommen Recht, dass dieser Artikel "Humburg" ist.
    Aufeinmal wissen alle was los ist. Aufeinmal wissen alle was zu tun ist. Aufeinmal wissen alle wie man reich wird und oder oder von Krisen profitiert.
    Tze...Noch nie wusste die breite bevölkerung was los ist und schon gar nicht wie man daran Profite generiert.

    Gold ist auch nur ein Spekulationsobjekt. Nichts weiter. Und inflationsbereinigt ist Gold keine 300$ wert.

    Jeder, der auf das Gequatsche von Medien hört, ist selber schuld, wenn er bald nur noch wertlosen Schrott sein eigen nennen kann.

  • Meiner Meinung nach ist dieser Artikel sehr gut. ich habe das in der Vergangenheit auch schon angesprochen. Der Autor hat 100%-ig Recht. das Geldystem ist total kaputt, das ist ein offenes Geheimnis.

  • So ein Humbug.

    Sicher verkaufen Notenbanken Gold wenn der Goldpreis wahnwitzig überzogen ist, und sie kaufen es wieder ein wenn der Goldpreis zusammengebrochen ist, Spekulation nennt sich das, und ist im interesse der jeweiligen Staaten, die manchmal auch aus purer Not oder Gier sich vom Gold trennen.

    Aber daraus ableiten zu wollen, der aktuelle Goldpreis wäre nach unten manipuliert, ist so was von hirnverbrannt, hier will wohl der Autor die Leser für dumm verkaufen damit ihm noch einer sein Spekulationsgold zum überhöhten Preis abkauft.

    Fallt nicht drauf rein!

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