Lockere US-Geldpolitik
Dollar fällt auf Monatstief

Die Schwäche des Dollars beflügelt die europäische Gemeinschaftswährung. Im Laufe der Woche soll es neue Impulse von der Fed geben. Einschneidende Veränderungen werden aber nicht erwartet.
  • 0

FrankfurtSpekulationen auf eine vorerst anhaltend lockere Geldpolitik in den USA haben den Dollar am Montag belastet. Die US-Währung fiel am Morgen auf 97,635 Yen zurück, den tiefsten Stand seit Ende Juni. Der Euro stieg zeitweise auf 1,3293 Dollar und notierte damit in Reichweite seines Fünf-Wochen-Hochs, das er mit 1,3296 Dollar am Freitag erreicht hatte. Die US-Notenbank kommt am Dienstag und Mittwoch zu ihrer Zinssitzung zusammen. Fed-Chef Ben Bernanke hatte Ende Mai die Finanzmärkte mit der Ankündigung aufgewühlt, dass ein Ende der ultra-lockeren US-Geldpolitik vorbereitet werde. Nach seinem jüngsten Hin und Her in der Sache hat er bei einem Auftritt vor dem US-Kongress Mitte Juli eine Festlegung auf den künftigen Kurs vermieden. Nun erhoffen sich die Anleger von dem Fed-Treffen neue Hinweise über den Zeitpunkt des Ausstiegs aus den milliardenschweren Anleihenkäufen. „Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass nicht viel Neues verkündet wird”, sagte JP Morgan-Stratege John Norman. Aber letztlich sei die Chance, das etwas passiere, immer da.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Lockere US-Geldpolitik: Dollar fällt auf Monatstief"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%