Märkte am Morgen: Euro verbucht leichte Gewinne

Märkte am Morgen
Euro verbucht leichte Gewinne

Im frühen Handel hat sich der Euro am Freitag etwas erholt. Am Morgen kostete die Währung 1,28 Dollar. Grund dafür dürfte auch eine Äußerung des EZB-Chefs Draghis sein. Doch die Analysten bleiben skeptisch.
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FrankfurtDer Euro hat am Freitag im frühen Handel zum Dollar etwas Boden gutgemacht. Die Gemeinschaftswährung kostete am Morgen 1,2763 Dollar, nachdem sie am Vortag zeitweise auf 1,2719 Dollar gefallen war. Etwas Unterstützung bekam der Euro von EZB-Präsident Mario Draghi, der – anders als von manchen Börsianern erwartet – am Donnerstag keine Hinweise auf eine Zinssenkung schon im Dezember gegeben hatte. Analysten rechneten aber nicht damit, dass der Euro nun auf Erholungskurs gehe. Draghi habe auf der EZB-Pressekonferenz ein trübes Konjunkturbild gezeichnet, urteilte Analyst Ralf Umlauf von der Helaba. Insgesamt hielten sich die Reaktionen auf die Draghi-Äußerungen am Devisenmarkt allerdings in Grenzen. Und das dürfte zunächst auch so bleiben, prognostizierten die Analysten der Commerzbank. „Zum Wochenausklang und vor dem am Montag anstehenden Eurogruppen-Treffen dürfte sich allerdings kaum ein Marktteilnehmer noch mit großen Positionen aus dem Fenster lehnen“, schrieben sie in einem Kommentar.

Der Bund-Future verzeichnete am Morgen ein Plus von sechs Ticks auf 143,03 Punkte. Die zehnjährige Bundesanleihe rentierte mit 1,378 (Vorabend 1,358) Prozent.

 

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