Märkte ignorieren die Konjunkturdaten
Euro kann sich über Marke von 1,18 Dollar halten

Trotz der überraschend guten US-Konjunkturdaten kann sich die europäische Gemeinschaftswährung behaupten.

HB FRANKFURT. Der Euro behauptete sich in den ersten Minuten nach der Veröffentlichung der Zahlen auf einem Niveau von rund 1,1800 Dollar, womit er unter dem kurz vor den Daten ermittelten Referenzkurs der EZB von 1,1828 (Vortag 1,1766) Dollar, aber über dem New Yorker Vortagesschluss von 1,1786 Dollar notierte. Zum Yen war der Dollar mit 109,60 Yen geringfügig höher als am Vorabend in New York mit 109,40 Yen. Nach dem Wochenbericht vom US-Arbeitsmarkt und der Statistik zum Auftragseingang der langlebigen Wirtschaftsgüter wurde am Nachmittag noch unter anderem der Einkaufsmanagerindex für den Großraum Chicago erwartet.

Wie schon am Vortag ignorierten die Märkte zunächst die erneut sehr guten Daten aus den USA. So fiel der Anstieg des Auftragseingangs für langlebige Wirtschaftsgüter im Oktober mit 3,3 Prozent deutlich höher als von Analysten mit 0,8 Prozent erwartet aus. Zudem gingen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Berichtswoche überraschend deutlich auf 351 000 von revidiert 362 000 Stellen in der Vorwoche zurück. Von Reuters befragte Analysten hatten mit rund 360 000 Anträgen gerechnet.

Analysten haben für den am Nachmittag erwarteten endgültige Stand des von der Universität Michigan ermittelten Verbrauchervertrauens im Schnitt einen Stand von 94,0 (Oktober 89,6) Prozent vorausgesagt. Vorläufig war der Index Anfang des Monats mit 93,5 Punkten berechnet worden. Der als Vorlaufindikator für den landesweiten Index geltende Chicagoer Einkaufsmanagerindex wird mit einem Plus auf 56,0 von 55,0 Punkten prognostiziert.

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