Märkte stellen sich auf Opec-Förderdrosselung ein
Öl-Preis zieht an

Am Mittwoch treffen sich die Opec-Länder in Wien. Schon im Vorfeld verdichten sich die Anzeichen, dass das Kartell trotz gegenteiliger Appelle aus den Industrienationen an der geplanten Drosselung der Fördermengen festhalten wird. Die Öl-Preise zogen kräftig an.

HB WIEN. Nach Angaben des führenden Produzenten Saudi-Arabien ist die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ungeachtet der hohen Ölpreise bereits mit der Umsetzung des Vorhabens beschäftigt. An den Ölmärkten wurden die Äußerungen am Dienstag als Hinweis darauf gewertet, dass sich im Opec-internen Streit um die im Februar beschlossene Senkung die Befürworter schließlich durchsetzen werden. Bis zum Dienstagabend stieg der Preis für ein Barrel (knapp 159 Liter) der marktführenden Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai um 71 Cent auf 32,45 Dollar. Leichtes US-Öl kostete 36,30 Dollar und damit 85 Cent mehr als am Vortag. So teuer wie in den vergangenen Wochen war das Öl teilweise seit 13 Jahren nicht mehr.

Die Opec hatte im vergangenen Monat eine Senkung der Fördermenge angekündigt, um einem im Frühjahr erwarteten Nachfrage-Einbruch entgegenzuwirken. Demnach soll ab April die derzeitige Obergrenze für die tägliche Produktion von 24,5 Mill. Barrel um eine Million Barrel reduziert werden. Die Opec-Ölminister wollen diese Entscheidung bei ihrem Treffen am Mittwoch überprüfen.

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