Markt-Vorschau
Der Dollar leidet unter dem Druck der Kreditkrise

Die Schlüsselfrage um die Lage der US-Wirtschaft dürfte in den kommenden Tagen auch den Devisenmarkt beschäftigen und den Dollar unter Druck halten.

FRANKFURT. Am Freitag brach der Greenback nach den überraschend negativen US-Arbeitsmarktzahlen gegenüber Yen und Euro ein. Der Euro-Dollar-Wechselkurs lag zuletzt um 0,7 Prozent höher bei 1,3768 Dollar je Euro. Zwischenzeitlich reichte der Euro an die 1,38 Dollar je Euro heran und näherte sich in die Nähe des Rekordhochs vom August bei 1,3853 Dollar. Währungsstrategen trauen dem Euro zu, angesichts der größeren Unsicherheit an den US-Märkten die Rekordmarke erneut zu testen. Zum Yen hatte der Dollar sogar um 1,7 Prozent auf 113,30 Yen je Dollar verloren.

Besonders positiv äußerten sich Währungsexperten für Yen und Schweizer Franken. Anleger lösen angesichts der gedämpften Stimmung in den USA Carry-Trades auf und kaufen dazu die beiden Niedrigzins-Währungen zurück. „Der Yen erfährt weiter deutliche Unterstützung, insbesondere gegen den Euro“, sagte Ian Stannard, von BNP Paribas in London. Der Schweizer Franken bekommt zudem durch positive Zinsaussichten Auftrieb. Beobachter erwarten, dass die Schweizer Notenbank am Donnerstag den Leitzins anheben wird, um die Inflation zu bremsen.

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