Markt wird allmählich nervös
Goldkurs zieht wieder etwas an

Gold hat sich am Mittwoch in Europa von den Gewinnmitnahmen der Vortage wieder etwas erholt und stieg bis auf 453,80 Dollar. Noch ausstehende US-Konjunkturdaten haben allerdings einen stärkeren Anstieg verhindert, sagten Händler.

HB LONDON. Eine Korrektur sei ab einem gewissen Punkt unausweichlich, jedoch sei ein Auslöser hierfür nicht auszumachen, so Edelmetall-Spezialist John Reade im „Daily Report“ von UBS Investment Bank. Gegen Monatsende dürften Gewinnmitnahmen und Glattstellungen von Terminkontrakten zu sinkenden Kursen führen, so auch andere Gold-Experten. Der Markt werde langsam nervös, was der Fall unter die Marke von 450 Dollar vom Vortag zeige, kommentierte James Moore von TheBullionDesk.com.

Kurzfristige Impulse vom Devisenmarkt werden den Goldkurs nach Aussage von Händlern weiter bestimmen. Zudem stünde am Mittwochabend der Konjunkturbericht der amerikanischen Notenbank, das so genannte „Beige Book“, an.

Zum Handelsschluss in Europa notierte die Feinunze Gold bei 452,40/453,15 nach 448,50/449,25 Dollar am Vorabend. Das Nachmittagsfixing in London erfolgte bei 452,85 Dollar nach 451,10 Dollar am Vormittag und 453,40 Dollar am Dienstagnachmittag.

Eine Schweizer Grossbank gab den Gold-Kilopreis mit 16.527/16.777 (Vorabend 16.326/16.576) sfr an.

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