Medienbericht

EZB kündigt Zeitplan für neue Euro-Scheine an

Seit Jahren steht bei der EZB eine zweite Generation der Euro-Banknoten auf dem Plan. Nun endlich will die Zentralbank in dieser Woche einen Zeitplan präsentieren. Optische Gründe hat die Umstellung allerdings nicht.
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Die neuen Euro-Scheine sollen sich optisch von den bisherigen nicht wesentlich unterscheiden. Quelle: dpa

Die neuen Euro-Scheine sollen sich optisch von den bisherigen nicht wesentlich unterscheiden.

(Foto: dpa)

FrankfurtDie Europäische Zentralbank (EZB) will nach Informationen des Hessischen Rundfunks in dieser Woche einen Zeitplan für die seit langem geplante Einführung neuer Banknoten präsentieren. Demnach sollten die einzelnen Werte gestaffelt über einen Zeitraum von mehreren Jahren in Umlauf gebracht werden, beginnend mit der 5-Euro-Note. Äußerlich würden sich die neuen Banknoten kaum von den bisherigen unterscheiden, berichtete der Radiosender HR-Info am Sonntag in Frankfurt. Auch würden die alten Banknoten nicht ungültig. Für Donnerstag (8.11.) ist die nächste Sitzung des EZB-Rates geplant.

Die EZB bereitet bereits seit Jahren eine zweite Generation der Euro-Banknoten vor, die Anfang 2002 in zunächst zwölf Euroländern die nationalen Geldscheine wie D-Mark, Schilling, Gulden und Co. abgelöst hatten. Bei der Neuauflage geht es um neue Sicherheitsmerkmale, die Fälschern die Arbeit erschweren sollen. Bisher sind Euro-Scheine mit Wasserzeichen, Hologrammen, Metallfäden, Spezialpapier und fluoreszierende Fasern ausgestattet.

  • dpa
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9 Kommentare zu "Medienbericht: EZB kündigt Zeitplan für neue Euro-Scheine an"

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  • @r-tiroch, bitte um Quellenangabe, dass sich die Schweiz von Eurobeständen trennt.

    Ich werfe mal die Frage auf, ob die "neuen" Scheine noch immer eine Herkunftsland Angabe im der Seriennummer haben. So wie bisher X - für Deutschland und Y für Griechenland.

    Nichts passiert grundlos...

  • Umdenken2012.de sagt:
    Mir ist es inzwischen ziemlich egal ob man die Euro-Spielscheine leicht oder schwer nachmachen kann...der Heizwert ist unter Berücksichtigung der EU getriebenen Inflation das Maß aller Dinge.

  • bei der DM machte man aus Sicherheitsgründen auch nneue DM-Scheine. kurz drauf kam der Euro. seltsam, dass die Schweiz sich von den Euro-Beständen trennt. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

  • fälschungssicheres Falschgeld - wer braucht denn sowas? Die haben sicher einen RFID Chip eingebaut.

  • Bei der zu erwartenden Inflation wird es sinnvoll sein, die 1000-Euro-Note einzuführen...

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Die griechische Buchstaben werden auf dieser Art eliminiert.
    Höchste Zeit...
    Aber die Euroscheine sind wertlos, weil es keine funktionierende Wirtschaft dahinten steht. Wir wurden schön beschmiert...

  • Zitat: "Bei der Neuauflage geht es um neue Sicherheitsmerkmale, die Fälschern die Arbeit erschweren sollen."

    Eigentlich sollte es zuallererst der EZB erschwert werden, (Falsch-)Geld zu drucken, deren "Sicherheitsmerkmale" sind doch nur Kosmetik.

    Als ob es auf ein paar gefälschte Banknoten noch ankäme ...

    (Hat die EZB keine anderen Sorgen?)

  • Ist das "zzz" im Untertitel ein Tippfehler oder ein gewollter ein Onomatopoetikum?

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