Metalle
Chinesen brauchen mehr Kupfer und Alu

Der Rohstoffhunger der Chinesen findet keine Grenzen. Die Kupfer- und Aluminiumproduktion steigt voraussichtlich in diesem Jahr wieder deutlich. Der Bedarf nach Aluminium nimmt aber schneller zu als nach Kupfer.

HB PEKING. Wie das Handelsministerium auf seiner Website mitteilt, wird die Nachfrage nach Aluminium in diesem Jahr um 15 Prozent auf mehr als 9 Mio. Tonnen steigen.

Chinas Kupferverbrauch wird vom Ministerium in diesem Jahr auf 4 Mio. Tonnen geschätzt, das wäre eine Zunahme um 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Seit rund zwei Jahren treibt die ungebremste Rohstoffnachfrage aus China die Preise für Metalle und Schrott weltweit nach oben.

Eine Umfrage unter Produzenten, Industrieverbänden und lokalen Behörden habe ergeben, dass 47 Prozent der Befragten mit steigenden Kupferpreisen rechnen, während 38 Prozent im zweiten Halbjahr eine stabile Lage annehmen.

Robustes Wirtschaftswachstum treibt die Nachfrage

Für den Aluminiummarkt erwarten 47 Prozent stabile Preise und 39 Prozent einen Anstieg. Bei den Tonerdepreisen wird von 51 Prozent wenig Veränderung angenommen, eine Verteuerung erwarten 41 Prozent.

Am chinesischen Markt sei die Nachfrage nach Aluminium und Produkten daraus im ersten Halbjahr dank eines robusten Wirtschaftswachstums um 22 Prozent oder 29 Prozent gegenüber der gleichen Vorjahreszeit gestiegen, schreibt das Ministerium.

Die Kupferproduktion des Landes habe sich in den ersten sechs Monaten um 22,8 Prozent auf 1,42 Mio. Tonnen und der Output von Aluminium um 18,1 Prozent auf 4,30 Mio. Tonnen ausgeweitet.

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