Metalle zum Schnäppchenpreis
Günstige Metallaktien in Schwellenländern

Wer als Investor von der Hausse der Metalle profitieren will, kann nach Ansicht von Analysten in Schwellenländern oftmals zum Schnäppchenpreis zugreifen. Aktien von Unternehmen aus Staaten wie Brasilien oder Südkorea sind zum Teil deutlich günstiger als Werte aus Industrienationen.

LONDON. Beispiel Cia Vale do Rio Doce: Gemessen am Kurs-Gewinn-Verhältnis sind die Titel des brasilianischen Erzproduzenten an der Börse 24 Prozent billiger als die des australischen Rohstoffriesen BHP Billiton. Dabei erzielte Rio Doce 2007 ein Drittel des Umsatzes im profitträchtigen Eisenerzgeschäft. BHP erwirtschaftete nur 14 Prozent des Konzernumsatzes mit dem Eisenerz-Verkauf.

Auch die Aktien von Posco, dem größten Stahlherstellers aus Südkorea, sind neun Prozent billiger als die Titel des Konkurrenten U.S. Steel Corp. Und die Papiere der russischen Norilsk Nickel sind fast ein Fünftel günstiger als die der japanischen Sumitomo Metal Mining.

Der Bewertungsunterschied zeigt sich auch in den Branchengruppen der Aktienindizes. Dieses Missverhältnis bietet laut Axa Investment Managers Kaufgelegenheiten. "Dabei ist irrelevant, wo die Unternehmen börsennotiert sind und wo sie ihren Hauptsitz haben", sagte Fondsmanager Olivier Eugene.

Allerdings spielt der Standort insgesamt eine große Rolle. Denn es drohen politische Risiken. "In den Emerging Markets erhält man die besten Preise. Aber man muss immer aufpassen, dass man sich nicht mitten in einer Revolution wiederfindet", sagte Richard Lockwood, Fondsmanager bei New City Investment Managers.

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