Minas Buenaventura
Die schlechteste Goldaktie der Welt

Die Compania de Minas Buenaventura ist der größte Goldproduzent in Lateinamerika - und eine herbe Enttäuschung für Anleger. Keine andere Goldaktie ist so schlecht. Doch die Chancen auf ein Comeback stehen nicht schlecht.
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LimaDie Aktie von Compania de Minas Buenaventura, dem größten Goldproduzenten in Lateinamerika, hat dieses Jahr 68 Prozent an Wert verloren. Damit ist sie unter den 35 Produzenten des Edelmetalls mit einem Marktwert von mindestens einer Milliarde Dollar der schlechteste Titel. Doch die Chancen auf ein Comeback stehen gut.

Die Goldproduzenten weltweit leiden unter dem schwachen Goldpreis - in diesem Jahr ist der Preis um 20 Prozent auf 1324 Dollar gesunken. Hinzu kommen hausgemachte Probleme bei dem Förderer aus Peru. „Der Markt bestraft Buenaventura für alle diese Dinge: den Anstieg bei den Kosten, die sozialen Probleme und den Fall des Goldpreises“, sagte Analyst Oscar Pomar bei MCC Seminario in Lima mit Blick auf den Absturz der Aktie.

Alberto Benavides, der Vater von Roque, hatte den Konzern vor 60 Jahren gegründet. Gemeinsam mit Newmont Mining entdeckte er in den 1980er Jahren Yanacocha in den Anden. Beide Unternehmen begannen dort mit der Förderung in 1993. Heute ist Buenaventura unter den wertvollsten Goldproduzenten der Welt die Nummer 19 mit einer Marktkapitalisierung von 3,12 Milliarden Dollar und einem Jahresumsatz von 1,45 Milliarden Dollar. Im Vergleich zur hochverschuldeten Konkurrenz hat das Unternehmen einen entscheidenden Vorteil: die Nettoschulden belaufen sich „nur“ auf 87 Millionen Dollar.

Dieses Jahr plant das Unternehmen, 385 Millionen Dollar zu investieren. Zusammen mit Partner Newmont will Buenaventura zudem die Arbeit am Conga-Projekt wieder aufnehmen, die nach Protesten von Anwohnern zum Erliegen gekommen war. Beide Konzerne hatten dort bereits 1,5 Milliarden investiert.

Die Investitionen will das Unternehmen durch die Ausgabe von Anleihen finanzieren. Vorstandschef Roque Benavides hatte Anfang Juli erklärt, er werde Dollar-Bonds im Ausland auflegen, „wenn es wieder mehr Appetit gibt“.

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Neue Chance dank der Fed

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