Möglicher Türkei-Einsatz im Irak belastet
US-Ölpreis erreicht neues Allzeithoch

Angeheizt von steigenden Spannungen zwischen der Türkei und der kurdischen Arbeiterpartei (PKK) ist der US-Ölpreis am Freitagabend auf ein neues Rekordhoch geklettert.

HB NEW YORK. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg bis auf 83,97 Dollar. Zuletzt lag der Preis bei 83,82 Dollar. Der Novemberkontrakt auf ein Barrel Light Sweet Crude stieg in der Spitze bis auf 84,05 Dollar, bis er wieder unter 84 Dollar fiel. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kletterte bis auf 80,92 Dollar und notierte damit nur noch knapp unter dem im September erreichten Rekordhoch von 81,05 Dollar. Zuletzt wurde das Barrel mit 80,66 Dollar gehandelt.

Sorgen über die steigenden Spannungen zwischen der Türkei und den Kurden trieben den Preis, sagte Alaron-Analyst Phil Flynn. Die Türkei will trotz internationaler Widerstände am geplanten Militäreinsatz gegen die kurdischen Rebellen im Nordirak festhalten. Dort befinden sich einige der weltweit größten Öl-Pipelines.

Andere Marktteilnehmer begründen den festen Ölpreis auch mit dem Rückgang der US-Rohöl-Lagerbestände, die am Vortag gemeldet wurden. Sie waren um 1,7 Millionen Barrel gefallen, während Experten mit einem Anstieg gerechnet hatten.

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