Nach EU-Gipfel
Osteuropäische Währungen geben nach

Die Absage an weitere Hilfsgelder für Osteuropa auf dem EU-Gipfel haben die Währungen Polens und Ungarns zu Wochenbeginn weiter zurückgeworfen. Sowohl der Zloty als auch der Forint verloren im Vergleich zum Euro mehr als zwei Prozent an Wert.

HB FRANKFURT. Die Währungen Ungarns und Polens haben am Montag wieder nachgegeben. Händler begründeten dies mit dem Ergebnis des Sondergipfels der EU-Staats- und Regierungschefs am Sonntag. "Am Freitag hatten Hoffnungen auf weitere Hilfsgelder von der EU den Forint in die Höhe getrieben", sagte ein Händler. Diese Hoffnungen seien enttäuscht worden.

Der Forint notierte am Mittag mit 307,33 Forint je Euro 2,7 Prozent niedriger als am Freitag. Auch der Zloty verlor 2,5 Prozent auf 4,4780 Zloty. "Der Zloty ist eindeutig unterbewertet", sagte ein Analyst in Frankfurt. "Im Moment werden alle osteuropäischen Währungen über einen Kamm geschert." Am Sonntag hatte die EU einen bis zu 190 Mrd. Euro schweren Hilfsfonds für Osteuropa abgelehnt.

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