Nach Fed-Entscheidung
Ölpreise deutlich im Minus

Nach den Kommentaren der US-Notenbank Fed sind die Ölpreise deutlich gefallen. Ein Barrel kostet nun 1,61 Dollar weniger als am Vortag. Ein überraschender Anstieg der Rohöllagerbestände belastet die Ölpreise zusätzlich.
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FrankfurtDie Ölpreise sind am Donnerstag nach den Entscheidungen und Kommentaren der US-Notenbank Fed vom Vorabend deutlich gefallen. Ein unerwarteter Anstieg der Ölreserven in den USA dämpfte die Nachfrage zusätzlich. Am Morgen wurde die Stimmung an den Märkten durch einen überraschend starken Rückgang des Einkaufsmanagerindex in China belastet.

Ein Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent verbilligte sich um 1,6 Prozent auf 104,43 Dollar. US-Leichtöl der Sorte WTI fiel ebenfalls um 1,7 Prozent auf 96,54 Dollar.

Am Mittwochabend sich hatte US-Notenbankchef Ben Bernanke zum Zeitplan für den Ausstieg aus den milliardenschweren Anleihekäufen geäußert. Sollten die Konjunkturdaten erwartungsgemäß ausfallen, sei eine erste Reduzierung der Käufe „später in diesem Jahr“ möglich, sagte Bernanke. Danach könnten sie schrittweise verringert und Mitte 2014 komplett eingestellt werden. Investoren trennten sich deshalb von riskanteren Anlageklassen wie Rohstoffen. Auf die Stimmung drückten auch enttäuschende Konjunkturdaten aus China: der Einkaufsmanagerindex fiel schwächer aus als erwartet. Der Kupferpreis gab am Donnerstag ebenfalls nach. Das Metall kostete mit 6858 Dollar je Tonne 1,5 Prozent weniger als am Vortag. Der Goldpreis fiel um 0,5 Prozent auf 1344,56 Dollar.

Neben der Geldpolitik lasteten auch höhere Lagerbestände auf den Preisen. Die Reserven waren in der Vorwoche um 300 000 Barrel auf 394,1 Millionen Barrel gestiegen, wie das Energieministerium mitteilte.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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