Nach Greenspan-Äußerungen
Gold gerät etwas unter Druck

Nach den Äußerungen Alan Greenspans ist der Dollar gestärkt worden. In der Konsequenz ist Gold wieder etwas billiger geworden. Die Dollar-Entwicklung ist Händlern zufolge weiterhin der Hauptfaktor für den Goldmarkt.

HB LONDON. Zum Handelsstart war Gold noch langsam aber stetig auf über 395 Dollar je Feinunze gestiegen, drehte nach der Rede des US-Notenbankpräsidenten Alan Greenspan aber und stand zum europäischen Handelsschluss bei 391,50/392,25 Dollar nach 392,75/393,45 Dollar am Vorabend.

Greenspans Äusserungen lösten in den Märkten Besorgnis aus, die US-Notenbank könnte die Zinsen deutlich erhöhen, um die Inflation zu bekämpfen. Eine US-Zinserhöhung verteuert typischerweise den Dollar, was die unmittelbare Goldnachfrage drücken kann.

Nachdem Gold vergangene Woche knapp an der psychologisch wichtigen 400 Dollar-Grenze gescheitert war, warten Investoren Händlern zufolge auf weitere Schwächephasen der US-Währung, um günstig in das Edelmetall einzusteigen.

Am Nachmittag wurde das gelbe Metall in London bei 392,35 Dollar gefixt, nach 394,95 Dollar am Vormittag und 393,60 Dollar am Vorabend. Silber fiel auf 5,74/5,76 nach 5,83/5,86 Dollar am Abend zuvor.

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