Nach hohen Verlusten: Ölpreise steigen trotz hoher Reserven

Nach hohen Verlusten
Ölpreise steigen trotz hoher Reserven

Nach schweren Verlusten in den letzten Tagen erholt sich der Ölpreis wieder leicht. Ein Barrel der Sorte Brent kostet zurzeit 114,10 US-Dollar, trotz steigender Lagerbestände in den USA.
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SingapurDie Ölpreise haben am Freitag nach kräftigen Verlusten in den vergangenen Handelstagen zu einer leichten Erholung angesetzt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur April-Lieferung kostete zuletzt 114,10 US-Dollar. Das waren 0,57 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) ebenfalls zur April-Auslieferung stieg um 32 Cent auf 93,16 Dollar.

Die leichte Erholung der Ölpreise erfolgte trotz eines erneuten Anstiegs der Ölreserven in den USA. In der größten Volkswirtschaft der USA waren die Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche überraschend stark um 4,1 Millionen Barrel auf 376,4 Millionen Barrel gestiegen. Experten hatten nur mit einem Zuwachs um etwa zwei Millionen Barrel gerechnet.

„Wir sehen derzeit eine leichte Erholung nach dramatischen Verlusten der vergangenen Handelstage“, sagte ein Rohstoffexperte der französischen Bank Société Générale. In den kommenden Tagen rechnete er wieder mit einem Rückgang der Ölpreise.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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