Nach Kurseinbruch

Indische Rupie erholt sich vom Rekordtief

Die indische Rupie war in den vergangenen Tagen heftig unter Druck geraten. Sie fiel auf den tiefsten Stand aller Zeiten. Nun kann sich die Rupie etwas fangen. Doch für die indonesische Währung bleibt es trüb.
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Aktienhändler in Mumbai. Wegen der stockenden Konjunktur ziehen Investoren ihr Geld aus Indien ab. Quelle: dpa

Aktienhändler in Mumbai. Wegen der stockenden Konjunktur ziehen Investoren ihr Geld aus Indien ab.

(Foto: dpa)

FrankfurtDie indische Rupie hat nach ihrer jüngsten Talfahrt am Freitag wieder etwas zugelegt. Für einen Dollar wurden 64,51 Rupien gezahlt. Damit hat die Währung seit ihrem Rekordtief vom Vortag bei 65,56 Rupien rund 1,7 Prozent an Wert gewonnen.

Die indonesische Rupia fiel dagegen auf den tiefsten Stand seit vier Jahren. Für einen Dollar wurden 10,83 Rupia gezahlt, das war so viel wie seit April 2009 nicht mehr. Die Währung steuert auf die Woche mit der schlechtesten Wertentwicklung seit fünf Jahren zu.

In den vergangenen Jahren galten Anlagen in Schwellenländern wie Indien oder Indonesien unter ausländischen Investoren als äußerst renditeträchtig. Derzeit haben die Länder aber mit einer stockenden Konjunktur zu kämpfen. Deshalb ziehen immer mehr Investoren ihr dort angelegtes Kapital ab und setzen lieber auf eine konjunkturelle Erholung zum Beispiel der USA.

Die Ratingagentur Fitch hat unterdessen gesagt, Indien und Indonesien drohe zwar nicht unmittelbar eine Herunterstufung der Bonität. Sollten die Regierungen es allerdings nicht schaffen, die Finanzmärkte mit überzeugenden Schritten zu beruhigen, könnte das ein Thema werden.

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