Nach US-Lagerbestandsdaten
US-Ölpreis sinkt unter 64 Dollar

Der US-Ölpreis ist am Mittwoch nach der Veröffentlichung der US-Öllagerbestandsdaten unter 64 Dollar gesunken. Gestiegen ist unterdessen der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC).

HB NEW YORK/LONDON/WIEN. Ein Barrel der US-Sorte WTI zur Juni-Auslieferung kostete am späten Nachmittag 63,80 $ und damit 60 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sank zuletzt um 73 Cent auf 66,27 Dollar.

Händler begründeten den Preisrückgang mit schwächer als erwartet gesunkenen Benzinvorräten. Die Bestände an Benzin sanken nach Angaben des US-Energieministeriums um 1,1 Mill. Barrel, während Experten mit einem etwas deutlicheren Rückgang gerechnet hatten. Gedrückt worden seien die Ölpreise auch von einer gestiegenen Auslastung der US-Ölraffinerien, sagten Analysten.

Gestiegen ist unterdessen der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC). Ein Barrel (159 Liter) kostete am Dienstag 64,65 $ und damit 53 Cent mehr als am Vortag, teilte das OPEC-Sekretariat am Mittwoch in Wien mit. Die OPEC berechnet den so genannten Korbpreis auf Basis von elf wichtigen Sorten des Kartells.

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