Nach vereitelten Terroranschlägen
Ölpreis rutscht unter 74 Dollar

dpa-afx NEW YORK/LONDON. Der Ölpreis ist am Donnerstag nach einem vereitelten Terroranschlägen in Großbritannien deutlich unter Druck geraten. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Sorte WTI zur Auslieferung im September sank zum Vortag um 1,75 Dollar auf 74,60 Dollar. Ein Barrel der Nordseesorte Brent verbilligte sich um 1,55 Dollar auf 75,57 Dollar.

Nach den jüngsten Preisanstiegen würden Anleger Gewinne mitnehmen, sagte Tom Bentz von BNP Paribas Commodity Futures in New York. Bereits vor der Bekanntgabe der vereitelten Terroranschläge sei der Ölpreis unter Druck geraten. Es handle sich um eine Korrektur der jüngsten Aufwärtsbewegung. Der Ölpreis könne in dieser Phase bis auf 73 Dollar sinken, bevor er wieder ansteige.

Auch Meldungen vom britischen Ölkonzern BP hätten die Lage beim Ölpreis etwas entlastet, hieß es. Demnach könnte die Produktion des "Prudhoe-Bay"-Ölfelds in Alaska teilweise aufrechterhalten werden. Derzeit liefere das größte amerikanische Ölfeld noch etwa die Hälfte der möglichen Ölmenge von 400 000 Barrel. BP hatte wegen gravierender Schäden an der Ölpipeline am Sonntag damit begonnen, die Produktion einzustellen.

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