Nach Verlusten Ölpreise stabilisieren sich

Wegen steigender Öllagerbeständen in den USA und einer schwächelnden Nachfrage nach Rohöl fielen zuletzt die Ölpreise. Inzwischen deutet sich eine Stabilisierung der Preise an.
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Ein indonesischer Arbeiter fährt in Jakarta auf seinem Fahrrad an Ölfässern entlang. Quelle: dpa

Ein indonesischer Arbeiter fährt in Jakarta auf seinem Fahrrad an Ölfässern entlang.

(Foto: dpa)

SingapurDie Ölpreise haben sich am Mittwoch stabilisiert, nachdem sie am Vortag Verluste hatten hinnehmen müssen. Am frühen Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Januar-Lieferung 110,08 US-Dollar. Das waren 21 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank indes leicht um sieben Cent auf 87,11 Dollar.

Nach einer positiven Marktreaktion auf die Zusage weiterer Hilfskredite für Griechenland hatten die Ölpreise am Dienstagnachmittag ins Minus gedreht. Experten erklärten die Entwicklung unter anderem mit neuen Zahlen zu den Öllagerbeständen in den USA. Nach Angaben des American Petroleum Institute (API) vom Dienstagabend sind die amerikanischen Rohölbestände in der vergangenen Woche weiter gestiegen. Das weltweite Ölangebot gilt ohnedies als hoch, während die Nachfrage von der schwächelnden Weltwirtschaft gedämpft wird.

 
  • dpa
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