Nachwirkungen der gesunkenen US-Lagerbestände
US-Ölpreis steigt zeitweise über 63 Dollar

Der US-Ölpreis ist am Freitag gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar kostete am Nachmittag 62,81 Dollar. Das waren 15 Cent mehr als am Vortag.

dpa-afx LONDON/NEW YORK/WIEN. Zeitweise war der Ölpreis knapp über 63 Dollar gestiegen, verlor dann aber wieder etwas an Boden. Ein Barrel der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 34 Cent auf 62,80 Dollar. Händler begründeten die Preissteigerungen mit Nachwirkungen der am Mittwoch gesunkenen US-Lagerbestände. Zurückgegangen waren die Lagerbestände an Rohöl, während die Vorräte an Benzin und Destillaten gestiegen waren. Auch hätten Vorfälle in Nigeria eine Rolle gespielt, wo bei einem Angriff auf eine Ölraffinerie drei Männer getötet worden seien. Begrenzt worden seien die Kursgewinne durch weiterhin mildes Winterwetter in den USA, sagten Analysten.

Unterdessen ist der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) gefallen. Ein Barrel (159 Liter) kostete am Donnerstag im Schnitt 58,05 Dollar. Das waren 15 Cent weniger als am Mittwoch, teilte das Opec-Sekretariat am Freitag in Wien mit. Die Opec berechnet den so genannten Korbpreis auf Basis elf wichtiger Sorten des Kartells.

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