Nächste wichtige Haltemarke sehen Analysten bei 415 Dollar
Gold fällt in Europa auf Dreimonatstief

Der Goldpreis in Europa ist am Freitag von einem weiterhin steigenden Dollar gedrückt worden und hat den tiefsten Stand seit Mitte Februar erreicht.

HB ZÜRICH. Gold spüre den Ausverkauf des Euros, sagte ein Händler. Der Euro sank gegenüber dem Dollar auf den tiefsten Stand seit sechs Monaten. Ein starker Dollar verteuert das in der US-Devise gehandelte Edelmetall für Anleger mit Fremdwährungen.

Die nächste wichtige Haltemarke sehen Analysten bei 415 Dollar. HSBC-Metallanalyst Allan Williamson sagte, der Goldmarkt erscheine gegenüber dem stärkeren Dollar angreifbar. „Mittel- bis langfristig glauben wir aber weiter an Abwärtsrisiken beim Dollar und einen Aufwärtstrend beim Goldpreis“, so Williamson.

Gold notierte zum europäischen Bankenschluss bei 419,90/420,70 Dollar nach 423,60/424,40 Dollar am Vorabend. Das Nachmittagsfixing in London erfolgte bei 420,00 Dollar nach 421,45 Dollar am Vormittag und 424,25 Dollar am Donnerstagnachmittag. Eine Schweizer Großbank gab den Gold-Kilopreis mit 16 393/16 643 (Donnerstagabend 16 453/16 703) sfr an.

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