Neuer Rekordstand
Ölpreis fast bei 62,50 Dollar

Die Ölpreise haben am Mittwoch wieder Rekordstände erreicht. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI kletterte in der Spitze auf 62,47 Dollar am New Yorker Warenterminmarkt Nymex im elektronischen Handel.

HB NEW YORK/LONDON. Auch die Nordseesorte Brent erreichte mit einem Anstieg auf 61,25 Dollar in London abermals einen Rekordwert. Händler machten die Nervosität der Märkte vor der Veröffentlichung der wöchentlichen Rohöllagerbestände für den jüngsten Kurssprung verantwortlich.

Ins Blickfeld rücken vor allem mögliche Versorgungsengpässe zu Beginn der Heizperiode auf der Nordhalbkugel im Herbst. Auch die Lage im Iran und die wachsenden internationalen Spannungen sorgten nicht für eine grundlegende Beruhigung an den Märkten.

Erst am Montag hatten die Ölpreise mit 62,30 Dollar (WTI) und 60,98 (Brent) nach dem Tod des saudischen Königs Fahd neue Rekordstände erreicht. Am frühen Mittwochnachmittag kostete ein Barrel WTI-Öl im elektronischen Handel 62,42 Dollar und damit 53 Cent mehr als am Vortag. In London kostete Brent-Öl 61,24 Dollar. Das waren 62 Cent mehr als am Dienstag.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) war am Dienstag fast unverändert geblieben. Wie das OPEC- Sekretariat in Wien am Mittwoch mitteilte, kostete ein Barrel (159 Liter) im Durchschnitt 55,13 (Vortag: 55,12) Dollar.

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