Neues Rekordhoch: Ängstliche Anleger treiben Goldpreis vor sich her

Neues Rekordhoch
Ängstliche Anleger treiben Goldpreis vor sich her

Der Goldpreis ist mit einem neuen Rekorkurs in die Woche gestartet. Die Feinunze kostete mittlerweile schon fast 1300 Dollar. Sorgen um die finanzielle Stabilität Irlands sowie anhaltend Konjunktursorgen verstärken das Bedürfnis nach Sicherheit.
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HB LONDON. Aus Furcht vor einem Rückfall der Weltwirtschaft in die Rezession und einer anziehenden Inflation haben am Montag weitere Anleger Kurs auf den "sicheren Anlagehafen" Gold genommen. Das Edelmetall verteuerte sich um bis zu 0,6 Prozent auf 1283,25 Dollar je Feinunze und markierte damit den dritten Handelstag in Folge ein neues Rekordhoch. Silber und Platin verteuerten sich zwar ebenfalls, blieben mit 20,86 beziehungsweise 1620,50 Dollar je Feinunze aber unter ihren Bestmarken vom Freitag.

"Die europäische Schuldenkrise scheint wieder auf der Tagesordnung zu stehen", sagte Analyst James Moore von TheBullionDesk.com. In Irland droht nach Einschätzung der Zentralbank die Sanierung des Staatshaushaltes an der schwachen Wirtschaftsentwicklung zu scheitern.

Außerdem trübten die zuletzt enttäuschenden Konjunkturdaten, vor allem aus den USA, die Stimmung. "Das Szenario eines "Double Dip' ist wieder in den Köpfen der Leute", sagte Moore. Einige Anleger spekulierten zudem darauf, dass die US-Notenbank zur Ankurbelung der Konjunktur erneut die Notenpresse anwerfen wird.

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  • Ausser Gold und Silber eignet sich fast nichts als Währung, denn nur Gold und Silber erfüllen die MiNDESTeigenschaften von Geld:
    fungibel, liquide, chemisch dauerhaft beständig (im Gegensatz zu Nahrungsmitteln),
    ohne Verlust teilbar für Wechselgeld (im Gegensatz zu Edelsteinen),
    selten und nicht beliebig vermehrbar zur inflationseindämmung (im Gegensatz zu z.b. Papiergeld),
    leicht transportierbar (im Gegensatz zu immobilien), etc.
    Unabhängig von der Zahlungsfähigkeit irgendeiner institution oder irgendeines Staates.
    Selbst eine Rezession müssen Fans des gelben Metalls nicht fürchten. Anders als bei Silber oder Platin hängt der Goldpreis nicht von der Nachfrage aus der industrie und damit von der Konjunkturentwicklung ab.
    Diese Eigenschaften erfüllen im Wesentlichen nur Gold und Silber. Genau das ist der Grund, warum diese beiden Metalle seit Jahrtausenden als einzige stabile Währung gedient haben. Die Gold- und vor allem die Silberreserven sind in wenigen Jahren bereits aufgebraucht, dann geht der Preis ohnehin durch die Decke.

    Es gibt inzwischen immer mehr, die schon seit Jahren auf eine Korrektur warten. bei 400 Euro/Unze wartete man bis die 350 nochmal kommen, bei 560 dachte man, daß die 500 ein guter Einstieg wären, bei 800 war es schon viel zu teuer und jetzt haben wir um die 1.000 Euro und da ist es die blasenbildung und das bald kommende Goldverbot, weshalb man immer noch nicht dabei ist!
    Es sind die immer gleichen/ähnlichen Ausreden für die, die den Einstieg einfach verschlafen haben.

    Wenn jeder Deutsche nur fünf Prozent seines Vermögens in Gold steckt, würde das eine gesamte Welt-Jahresproduktion absorbieren. Dann sind gänzlich neue Preisdimensionen denkbar.
    Und noch etwas zum Nachdenken. Gibt es auch nur einen Staat, der einen Tilgungsplan für die aufgetürmten Schulden hat?

    "Wenn der Staat Pleite macht, geht natürlich nicht der Staat Pleite sondern seine bürger."

    Carl Fürstenberg

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