Newsblog – Blockchain, Bitcoin, Ripple Bitcoin fällt unter die 10.000-Dollar-Marke

Nach starken Kursschwankungen fällt der Bitcoin wieder unter die 10.000-Dollar-Marke. Erst im Dezember hatte die Digitalwährung ihr Rekordkoch erreicht.
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Südkorea will digitale Währungen strenger regulieren. Quelle: dpa
Bitcoin

Südkorea will digitale Währungen strenger regulieren.

(Foto: dpa)

Viele Investoren sind stark an Bitcoin, Ripple oder Ethereum interessiert, doch auch Kriminelle haben eine Vorliebe für Cyber-Zahlungsmittel. Aktuelle Entwicklungen im Newsblog.

+++ 22. Februar 15:05 +++

Bitcoin rutscht unter die 10.000-Dollar-Marke

Der Kurs des Bitcoins schwankt weiter: Am Donnerstagmittag fiel die Kryptowährung unter die 10.000-Dollar-Marke. Erst im Dezember war der Bitcoin auf ein Rekordhoch von 20.000 Dollar gestiegen. Anfang Februar stürzte die Digitalwährung auf 6000 Dollar ab.

+++ 18:05 Uhr +++

„Bitcoins werden in zehn Jahren nicht mehr viel wert sein.“

Er muss es wissen, oder? Wirtschaftswissenschaftler Kenneth Rogoff sagt dem Bitcoin eine kurze Halbwertszeit voraus.

„Bitcoins werden in zehn Jahren nicht mehr viel wert sein“

„Bitcoins werden in zehn Jahren nicht mehr viel wert sein“

+++ 17:30 Uhr +++

Venezuela führt eigen Kryptowährung namens Petro ein

Das krisengebeutelte Venezuela führt seine eigene Kryptowährung Petro ein. Am Dienstag begann der Vorverkauf. „Der Petro wurde geboren. Heute ist ein historischer Tag. Venezuela ist der erste Staat, die erste Nation, die eine durch ihre Bodenschätze gestützte Kryptowährung auf den Markt bringt“, sagte Vizepräsident Tareck El Aissami. Angesichts der Wirtschaftssanktionen der USA und des Devisenmangels will sich die venezolanische Regierung mit dem Petro wieder Zugang zu den internationalen Finanzmärkten verschaffen. Die Währung soll mit den riesigen Erdölreserven des südamerikanischen Landes abgesichert werden. Zu Beginn werden fünf Milliarden Barrel Öl (je 159 Liter) als Sicherheit für den Petro ausgewiesen.

+++ 16:40 Uhr +++

EU-Kommission lädt zu Digitalwährungs-Konferenz

Angesichts rasanter Kursschwankungen und Unsicherheiten bei Digitalwährungen nimmt die EU-Kommission zusätzliche Regulierungen in den Fokus. Am 26. Februar solle in Brüssel eine hochrangige Konferenz mit Vertretern von Aufsichtsbehörden, Zentralbanken sowie Marktteilnehmern abgehalten werden, teilte EU-Finanzkommissar Valdis Dombrovskis nach dem Treffen der EU-Finanzminister am Dienstag in Brüssel mit. „Ziel ist, langfristige Trends in den Blick zu nehmen und zu prüfen, ob der derzeitige Rechtsrahmen ausreichend ist.“

+++ 20. Februar, 14:15 +++

Regierungsbeauftragter für die Regulierung von Kryptowährungen tot aufgefunden

Laut Medienberichten des Wall Street Journals wurde in Südkorea einer der wichtigsten Aufseher für Kryptowährungen tot aufgefunden. Einigen Medien melden, dass der 52-jährige Jung Ki-Joon an einem Herzinfarkt gestorben sei. Doch einem offiziellen Bericht zufolge sei die Todesursache bisher ungeklärt. Die Regierung Südkoreas kündigte vor einigen Monaten an, die Regulierung für Bitcoin und Co. zu verschärfen. Danach ist innerhalb der Regierung ein Streit darüber entbrannt, ob die Kryptowährungen gänzlich verboten, stärker reguliert oder besteuert werden.

+++ 19. Februar, 15:56 Uhr +++

„Die Bitcoin-Regulierung könnte vorteilhaft für den Markt sein“

Die 11.000-Dollar-Marke hat der Bitcoin wieder geknackt. Wie ist der Aufstieg und Fall des Bitcoin-Kurses zu interpretieren? Finanzredakteur Felix Holtermann hat auf Facebook live die Fragen von Handelsblatt-Lesern beantwortet. Hier sehen Sie die Aufzeichnung:

+++ 19. Februar, 12:29 Uhr +++

Bitcoin steigt über 11.000-Dollar-Marke

Seit Ende Januar hat der Bitcoin am Wochenende erstmals wieder die 11.000-Punkte-Marke geknackt. Am Montag lag die Kryptowährung unter 11.000 US-Dollar.

Anfang Februar hatte es wegen der Angst vor einer strengeren Regulierung und wegen Gerüchten über Preismanipulationen einen massiven Ausverkauf gegeben. Am 6. Februar fiel der Bitcoin auf weniger als 6000 US-Dollar. Seitdem ist er bereits wieder um 80 Prozent gestiegen.

+++ 19. Februar, 11:15 Uhr +++

Bitcoin-Mining wird immer teurer

Die Herstellung eines einzelnen Bitcoins kostet laut Schätzung der Bank JP Morgan derzeit etwa 3900 US-Dollar – zehnmal so viel wie noch im vergangenen Jahr. Der Grund für den Anstieg ist demnach ein Wettrüsten zwischen den Bitcoin-„Minern“, das die Kosten für das Prägen neuer Bitcoins auf das neue Allzeithoch treibt.

Die Herstellung funktioniert folgendermaßen: Die „Miner“ führen hochkomplexe Rechenoperationen durch und erhalten dafür frische Bitcoins.

+++ 18. Februar, 15:52 Uhr +++

Chef des Basler Bankenausschusses warnt vor Bitcoin

Der Chef des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht warnt Finanzinstitute vor Geschäften mit dem Bitcoin. „Angesichts des möglichen Risikos der Geldwäsche, das diesem Markt innewohnt, wäre es für Banken ziemlich schwierig, in großem Stil auf diesen Märkten aktiv zu werden“, sagte Stefan Ingves, der auch schwedischer Notenbankgouverneur ist, in einem Interview mit dem Handelsblatt.

Banken seien verpflichtet, ihre Kunden zu identifizieren, betonte Ingves. Zudem seien die Preisausschläge beim Bitcoin sehr groß. „Das zeigt, dass Krypto-Währungen sehr riskant sind und nichts mit einem regulären Zahlungssystem gemein haben. Deshalb würde ich Banken raten, die Finger davon zu lassen.“

+++ 16. Februar, 15:45 Uhr +++

Hackergruppe stiehlt Bitcoin im Wert von 50 Millionen US-Dollar

Eine Gruppe von Hackern hat mit einfacher Phishing-Werbung Bitcoin im Wert von 50 Millionen US-Dollar (knapp 40 Millionen Euro) erbeutet. Das berichten Sicherheitsforscher der zu Cisco gehörenden Talos-Gruppe. Die sogenannten „Coinhoarder“ (Münzsammler) schalteten über das Adwords-Programm von Google Anzeigen. Diese tauchten in Websuchen von Personen auf, die nach Kryptowährungs-Stichworten gesucht hatten. Die Anzeigen führten auf die Phishing-Seite der Hackergruppe, wo die Opfer dazu gebracht wurden, Anmeldedaten für das Bitcoin-Wallet blockchain.info einzugeben. Mit diesen Informationen konnten die Hacker die Konten anschließen plündern.

Laut Talos erfolgte die Attacke aus der Ukraine. Mehr als sechs Monate lang hatte Talos zusammen mit ukrainischen Sicherheitsbehörden die Aktivitäten beobachtet. Es ist nicht der einzige Fall: Offenbar entwickelt sich die Region zu einem Hotspot für Krypto-Kriminalität.

+++ 15:06 Uhr +++

Zahl der Krypto-Hedgefonds wächst weiter

Trotz des jüngsten Kurssturzes von Bitcoin schießen auf Kryptowährungen spezialisierte Hedgefonds wie Pilze aus dem Boden. In den vier Monaten bis Mitte Februar verdoppelte sich die Anzahl der Fonds, die auf den Handel mit Cyberdevisen spezialisiert sind, weltweit auf 226 mit einem verwalteten Vermögen von 3,5 bis fünf Milliarden Dollar, wie aus einer Erhebung des Researchhauses Autonomous Next am Donnerstag hervorging. Mitte August 2017 gab es den Marktforschern zufolge 55 solcher Fonds, Anfang des vergangenen Jahres 37.

+++ 13:15 Uhr +++

Für Bitcoin wieder nahe der 10.000-Dollar-Grenze

Für die bekannteste virtuelle Währung geht es wieder bergauf: Am Dienstag stieg der Kurs um 3,6 Prozent auf 9.713 Dollar Dollar. Den Rekord erreichte die virtuelle Währung am 17.Dezember, als sie auf verschiedenen Handelsplattformen die 20.000-Dollar-Marke überschritten hatte.

+++11:22 Uhr+++

Vier Prozent der Deutschen haben bereits Bitcoin genutzt

Die Mehrheit der Menschen in Deutschland weiß mit dem Begriff Bitcoin etwas anzufangen, aber nur eine sehr kleine Minderheit hat schon praktische Erfahrungen mit der Digitalwährung gesammelt. Das ist das Ergebnis einer am Donnerstag veröffentlichten repräsentativen Umfrage, die der Branchenverband Bitkom in Auftrag gegeben hat. Rund zwei Drittel (64 Prozent) der Befragten gaben an, dass sie schon einmal etwas von Bitcoin gehört haben. Nur vier Prozent haben Bitcoin bereits erworben oder genutzt.

Der Verband machte die rasanten Kursgewinne mit Bitcoin, aber auch Berichte über spektakuläre Diebstähle und Betrug mit der Kryptowährung sowie die starken Kursschwankungen für die steigende Bekanntheit verantwortlich. 2016 hatten erst 36 Prozent von Bitcoin gehört, 2013 waren es sogar nur 14 Prozent. Aktuell gaben 19 Prozent der Befragten an, dass sie sich vorstellen können, Bitcoin zu erwerben und zu nutzen. Die große Mehrheit (72 Prozent) sagt jedoch, dass sie kein Interesse an einer Nutzung von Bitcoin haben.

Aktuell seien Kryptowährungen nur für einen sehr kleinen Kreis von Nutzern von Interesse, sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. „Auf schnelle Spekulationsgewinne sollte nur der setzen, der Spaß am Spiel hat und einen Totalverlust leicht verkraftet.“

+++ 15. Februar, 11.09 Uhr +++

Saudi-Arabien Zentralbank kooperiert mit Ripple

Die Zentralbank in Saudi-Arabien baut ihr Geschäft im Kryptowährungsbereich aus. Sie schloss nach eigenen Angaben als erste Notenbank weltweit eine Kooperation mit dem auf den Finanzsektor spezialisierten US-Krypto-Unternehmen Ripple, das eine Cyberdevise und eine dazugehörige Blockchain-Technologie anbietet, über die Banken Zahlungsdienstleistungen abwickeln können.

Kryptowährungen als „Nächstes Schweizer Bankkonto“ wird zum Albtraum für Staaten

Die Verwendung von virtuellem Geld um Vermögenswerte offshore zu parken, entwickelt sich rasant – insbesondere seit es so genannte Privacy Coins wie ZCash und Monero gibt. Dabei werden Methoden wie die Verschlüsselung verwendet, um die Summen unauffindbar zu machen. Nach Angaben von Grayscale Investments, einem in New York ansässigen Unternehmen, das Investoren einen ZCash Trust anbietet, werden weltweit etwa zehn Billionen US-Dollar im Ausland gehalten. ZCash könnte bis 2025 etwa zehn Prozent davon an sich binden, sagt Matthew Beck von Grayscale.

Die Geldwäsche-Studie der Foundation for Defense of Democracies empfiehlt, dass Regierungen der kriminellen Verwendung von Kryptowährungen nachgehen, aber gleichzeitig finanzielle Innovationen respektieren. Vor allem, so die Studie, sollten die Aufsichtsbehörden sich keine Illusionen machen, Kryptowährungen gänzlich einstampfen zu können. Das sei nicht möglich.

+++ 17.10 Uhr +++

Western Union setzt auf Ripple für Transaktionen

Wer Geld in exotische Länder überweisen will, nutzt dafür in vielen Fällen Western Union. Das Überweisungsbüro will jetzt eine neue Technologie einsetzen, um machen Transaktionen umzusetzen: die Kryptowährung Ripple.

Nach dem bereits monatelang spekuliert wurde, bestätigt Vorstandschef Hikmet Ersek jetzt, dass sowohl die Blockchain-Technologie geprüft werde als auch erste Transaktionen mit Ripple ausgeführt wurden.

„Wir schauen uns vor allem die prozessuale Abwicklung und die Optimierung des eingesetztes Kapitals („working capital“) an“, so Ersek bei der Vorlage der Geschäftszahlen am Dienstag. Außerdem würden die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an Kryptotransaktionen geprüft. (Bloomberg)

+++ 15.27 Uhr +++

Bitcoin zurück über 9.000 Dollar

Zum ersten Mal seit dem 2. Februar hat die Kryptowährung Bitcoin wieder die Marke von über 9.000 Dollar erreicht.

+++ 14. Februar, 12.04 Uhr +++

Südkorea plant strenge Regulierung von Kryptowährungen

Südkorea will schärfer gegen illegalen und unfairen Handel mit Kryptowährungen vorgehen. Zugleich solle aber die Blockchain-Technologie, auf der Bitcoin & Co. basieren, gefördert werden, sagte Hong Nam-Ki, Minister für die Koordinierung der Regierungspolitik, am Mittwoch in Seoul. Er reagierte auf eine Petition mit 280.000 Unterschriften, die den Verzicht auf ein Verbot des Handels mit Cyber-Devisen forderte. Südkoreas Justizminister hatte ursprünglich eine Schließung aller Kryptobörsen des Landes ins Gespräch gebracht. Kurz darauf ruderte die Regierung aber zurück. Südkorea ist eine der Hochburgen des Handels mit Bitcoin & Co.

Über den Umfang der geplanten Regulierung sei die Regierung aber gespalten, sagte Hong. „Die Positionen reichen von einem völligen Verbot des Handels bis zu einer Einbeziehung der Kryptowährungsfirmen in das bestehende System.“ Parallel dazu arbeite das Finanzministerium an Methoden, um virtuelle Währungen zu besteuern. In den kommenden Monaten solle zudem eine Initiative zur Förderung der Blockchain-Technologie vorgestellt werden.

+++ 16.12 Uhr +++

Japan erleidet größten virtuellen Währungsraub der Geschichte

Japans zweitgrößter Kryptowährungsbörse Coincheck laufen die Kunden gerade in Scharen davon, denn sie musste am Freitag eingestehen, dass die Einlagen der Währung Nem aus den Kundenkonten abgezogen wurden. Rund 40 Milliarden Yen, also 302 Millionen Euro, seien diese Einlagen Wert gewesen, sagte der für das Tagesgeschäft zuständige Manager Yusuke Otsuka. Zwar will die Firma den betroffenen Kunden 340 Millionen Euro ersetzen. „Wir haben die Mittel, aber wir führen individuelle Prüfungen durch, um Probleme mit der Auszahlung zu vermeiden“, betonte Otsuka am Dienstag. Aber nicht nur ist noch offen, ob sie das schafft. Auch stellt der jüngste Fall erneut die alten Probleme der neuen Börsen bloß: mangelnde Sicherheit und dünne Kapitaldecken.

+++ 13. Februar, 12.36 Uhr +++

Isländischer Stromkonzern Energienotstand wegen Bitcoin

Der hohe Energieverbrauch zur Erzeugung der Digitalwährung Bitcoin sorgt für Schlagzeilen. Die in Island beheimateten Bitcoin-Produzenten dürften in diesem Jahr mehr Strom verbrauchen als alle isländischen Privathaushalte zusammen, wie der Sprecher des isländischen Energieunternehmens HS Orkas, Johann Snorri Sigurbergsson, dem britischen Fernsehsender BBC am Dienstag sagte.

Grund des hohen Energieverbrauchs sei, dass sich immer mehr Rechenzentren, darunter sogenannte „Miner“, in Island ansiedeln wollten. Es gebe eine hohe Anzahl von Kundenanfragen, sagte Sigurbergsson: „Wenn all diese Projekte realisiert werden, haben wir nicht genug Energie dafür.“

+++ 17.35 Uhr +++

Kryptowährungen leicht im Plus

Die wichtigsten Kryptowährungen sind leicht im Plus in die neue Woche gestartet: Am frühen Montagabend notieren Bitcoin, Ethereum und Ripple im grünen Bereich. Für Bitcoin geht es fast vier Prozent nach oben auf rund 8.730 Dollar, Ethereum liegt über zwei Prozent im Plus, Ripple knapp drei Prozent. Das zeigen Zahlen des Analysehauses Coinmarketcap, das die wichtigsten Börsen auswertet. Die großen Digitalwährungen reagieren damit nicht auf die Warnung der europäischen Finanzaufseher.

+++ 16.35 Uhr +++

EU-Finanzaufseher warnen vor Digitalwährungen

Der Gegenwind für Digitalwährungen wie Bitcoin nimmt zu: Die führenden Finanzaufseher der Europäischen Union (EU) haben eindringlich vor Gefahren durch Kryptowährungen gewarnt. Man sei besorgt darüber, dass eine zunehmende Anzahl von Konsumenten virtuelle Währungen kaufe, ohne sich der damit verbundenen Risiken bewusst zu sein, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung der EU-Finanzregulierungsbehörden ESMA, EBA und EIOPA.

Europas Finanzaufseher warnten: „Virtuelle Währungen wie der Bitcoin unterliegen extremen Preisschwankungen und zeigen klare Anzeichen von Blasenbildungen.“ Wer in Kryptowährungen investiere, müsse sich im Klaren darüber sein, dass er einen großen Teil, wenn nicht gar die gesamte Summe verlieren könnte. Im Falle von Diebstählen durch Hacker oder der Pleite einer Krypto-Börse gebe es zudem keinerlei Anlegerschutz nach EU-Recht. Die aktuelle Warnung ist umfassender als bisher von den EU-Aufsehern veröffentlichte Stellungnahmen. Im Dezember hatte EU-Kommissar Valdis Dombrovskis die Aufseher zu einer Verschärfung ihrer Wortwahl aufgerufen.

+++ 12. Februar, 11.32 Uhr +++

Thailand verbietet Banken Krypto-Handel

Thailand geht gegen Digitalwährungen vor. Künftig ist es Banken und sonstigen Finanzinstitutionen verboten, Geschäfte mit Digitalwährungen wie Bitcoin zu machen. Den Instituten sei es untersagt, in Kryptowährungen zu investieren oder mit diesen zu handeln, heißt es in einem Rundschreiben vom Montag. (dpa)

+++ 14.00 Uhr +++

EZB-Direktor fordert schärfere Regulierung von virtuellen Währungen

Zentralbanken sollten sich aus Sicht von EZB-Direktor Yves Mersch technologischen Neuerungen wie Kryptowährungen nicht verschließen. Die Gesellschaft entwickele sich weiter und auch Notenbanken müssten angesichts der Nachfrage nach virtuellen Währungen bereit sein, sich zu ändern, sagte der Luxemburger am Donnerstag in London.

Überlegungen, Notenbanken sollten selbst digitales Geld ausgeben, begegnete Mersch allerdings skeptisch. Das sei mit Gefahren verbunden - beispielsweise in Krisenzeiten. Denn dann werde womöglich digitales Zentralbank-Geld für Menschen attraktiver als Bankguthaben. „Es könnte einen branchenweiten Sturm auf Bankguthaben geben, was die Auswirkungen der Krise vergrößern würde.“

Mersch forderte zudem eine schärfere Regulierung: „Jedes Geschäft der Kreditinstitute mit virtuellen Devisen muss rigoros überwacht werden.“ Gefahren, die von solchen Geschäften ausgingen, müssten eingedämmt werden. Bislang ist der Markt für Kryptowährungen noch weitgehend unreguliert. Am Dienstag hatte bereits die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) vor Bitcoin-Risiken gewarnt.

+++ 8. Februar, 12.05 Uhr +++

Notenbank in Katar verbietet Handel mit Kryptowährungen

Die Zentralbank in Katar hat Finanzkreisen zufolge Banken den Handel mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen verboten. Finanzinstitute und Börsenbetreiber in dem Land seien „freundlich aufgefordert“ worden, in keiner Art und Weise mit den Cyberdevisen zu handeln, sie in andere Währungen zu tauschen oder Konten für den Handel mit Bitcoin & Co zu eröffnen, sagten Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Die Zentralbank werde im Falle einer Umgehung des Verbots Strafen verhängen, hieß es zudem in einem Schreiben der Aufsichtsbehörde.

+++ 13.30 Uhr +++

Bitcoin erobert 8.000-Dollar-Marke zurück

Den zweiten Tag in Folge hat die bedeutendste Kryptowährung Bitcoin deutlich zugelegt. Am Mittag ist ein Bitcoin etwa 8.150 Dollar wert. Aussagen von US-Finanzregulierern dürften zur Kurserholung beigetragen haben. Die Aufseher wollen zwar durchaus härtere Regeln für digitale Währungen. Doch planen Sie keine vollkommenen Verbote.

+++ 10.40 Uhr +++

Goldman Sachs prophezeit den Untergang der meisten Digitalwährungen

Ein Großteil der derzeit rund 1500 Kryptowährungen wird nach Einschätzung der US-Investmentbank Goldman Sachs nicht lange existieren. Vielmehr dürfte nur eine kleine Anzahl wettbewerbsfähiger Arten überleben, schreibt Steve Strongin, Chef für „Investment Research“ bei Goldman Sachs, in einer aktuellen Studie. Die starken Kursschwankungen von Bitcoin und Co. sprechen laut Strongin für eine Preisblase, also ein nicht nachhaltiges Kursniveau. Derzeit stehen faktisch alle Digitalwährungen unter erheblichem Druck. Ausschlaggebend sind in erster Linie Regulierungsbestreben in vielen Industrie- und Schwellenländern. „Die hohe Korrelation zwischen den verschiedenen Kryptowährungen besorgt mich“, schreibt Strongin mit Blick auf häufig synchron auftretende Kursschwankungen. Weil Digitaldevisen keinen Eigenwert wie beispielsweise Edelmetalle besäßen, dürften die meisten von ihnen bis auf einen Kurs von null fallen. (Reuters)

+++ 10.00 Uhr +++

Kryptowährungen im Aufwärtstrend

Der Aufwärtstrend an den Aktienmärkten kommt auch im Krypto-Reich an. Am Mittwochmorgen notieren alle wichtigen virtuellen Münzen deutlich im Plus. Das zeigen Zahlen des Analysehauses Coinmarketcap, das die Preise zahlreicher Kryptobörsen vergleicht. Platzhirsch Bitcoin liegt demnach bei 7.631 Dollar, ein Plus von über 23 Prozent. Ethereum liegt 30 Prozent im Plus bei 767 Dollar, für Ripple geht es über 21 Prozent nach oben auf 0,74 Dollar.

+++ 7. Februar, 09.30 Uhr +++

US-Senat beschäftigt sich mit Krypto-Regulierung

Die Chefs von zwei wichtigen Finanzaufsehern sind am Dienstag mit großspurigen Forderungen vor den US-Senat getreten: Sie wollen die Befugnis, Amerikas Kryptobörsen zu regulieren, forderten die Chefs der amerikanischen Börsenaufsicht SEC und der Derivateaufsicht CFTC, Jay Clayton und Christopher Giancarlo. Auch Initial Coin Offerings (ICOs), mit denen sich Unternehmen durch die Ausgabe digitaler Tokens frisches Kapital beschaffen können, sollen nicht mehr hinter dem Rücken der SEC stattfinden, schreibt Handelsblatt-Korrespondentin Astrid Dörner.

+++ 10.00 Uhr +++

Notenbanken-Dachorganisation warnt vor Bitcoin & Co

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hat Behörden weltweit aufgerufen, Kryptowährungen wie Bitcoin stärker ins Visier zu nehmen. Was vielleicht ursprünglich als alternatives Zahlungssystem ohne staatliche Beteiligung gedacht war, ist inzwischen zu einer Mischung aus Finanzblase, Schneeballsystem und Umweltkatastrophe geworden", warnt ihr Generaldirektor Agustin Carstens.

+++ 9.05 Uhr +++

Südkorea vermutet Norden hinter Hackerangriff auf Kryptobörse

Hinter dem Hackerangriff auf die japanische Kryptobörse Coincheck im Januar könnte nach Einschätzung des südkoreanischen Geheimdienstes Nordkorea stecken. Sie erbeuteten damals Coins der Cyber-Devise Nem im Volumen von 534 Millionen Dollar. Er geht davon aus, dass der Kryptomarkt wegen seiner Größe und der laxen Regulierung ein mögliches Ziel für nordkoreanische Hacker bleibe.

+++ 7.55 Uhr +++

Aktienkursrutsch löst keine Flucht in Kryptowährungen aus

Den sechsten Tag in Folge fallen die Kurse der meisten Kryptowährungen. Von mehr als 800 Milliarden Dollar Marktkapitalisierung im Dezember 2017 sind am Montagmorgen noch etwa 280 Milliarden Dollar übrig. Bitcoin als bedeutendster Vertretung der Gattung notiert am Morgen bei etwa 6.200 Dollar und hatte in der Nacht die 6.000er-Marke an manchen Handelsplätzen gekratzt.

Auch wenn die Kryptowährungen als Alternative zum bisherigen Zahlungssystem gelten, so zeigt sich, dass sie sich nicht vom Kursrutsch an den Aktienmärkten lösen können. Als „sicherer Hafen“ haben sie in den vergangenen Tagen nicht gegolten.

+++ 6. Februar, 4.00 Uhr +++

Bitcoin gibt seit Allzeithoch mehr als zwei Drittel im Minus

Bitcoin hat seinen Kurssturz fortgesetzt. Die Cyber-Devise kostete mit 6375 Dollar 7,25 Prozent weniger als am Montag und war so billig wie seit einem Vierteljahr nicht mehr. Damit hat die Cyberwährung seit dem Kurshoch im Dezember bei knapp über 20.000 Dollar mehr als zwei Drittel an Wert verloren. (HB)

+++20.00 Uhr +++

Bitcoin unter 7.000 Dollar

Der Bitcoin hat am Montag weiter nachgegeben und ist unter die Marke von 7000 US-Dollar gerutscht. Am Abend fiel der Kurs der ältesten und bekanntesten Digitalwährung auf der großen Handelsplattform Bitstamp bis auf 6890 US-Dollar. Das waren etwa 15 Prozent weniger als am Sonntag. Andere virtuelle Währungen, von denen es mittlerweile rund 1500 gibt, gerieten teilweise noch stärker unter Druck. (HB)

+++ 11.33 Uhr +++

Britische Lloyds Bank verbietet Bitcoin-Kauf per Kreditkarte

Die britische Bankengruppe Lloyds Banking Group erlaubt ihren Kunden ab sofort keine Kreditkarten-Käufe von Bitcoins und anderen Kryptowährungen mehr. Das teilte der Konzern, zu dem unter anderem die Geldhäuser Lloyds, Halifax und Bank of Scotland gehören, am Montag mit.

Damit sollen Kunden davor bewahrt werden, infolge der starken Kursschwankungen Schulden anzuhäufen, sagte eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Per EC-Karte könnten die digitalen Währungen aber weiterhin gekauft werden.

Der Bitcoin-Kurs war zuletzt auf unter 8.000 US-Dollar gefallen. Damit ist die Kryptowährung weit entfernt von ihrem Rekordhoch Mitte Dezember von etwa 20.000 Dollar. Auch andere digitale Währungen verloren inzwischen stark an Wert. (Reuters)

+++ 10.28 Uhr +++

Südkorea wirft dem Norden Diebstahl von Kryptowährung vor

Südkorea beschuldigt Nordkorea des Diebstahls von Kryptowährung. Bei Hackerangriffen seien 2017 Internetdevisen im Wert von mehreren Milliarden Won gestohlen worden, sagte Kim Byung-Kee vom Geheimdienstausschuss des südkoreanischen Parlaments am Montag. Die Größenordnung entspricht umgerechnet mehreren Hunderttausend Euro. „Nordkorea hat E-Mails geschickt, mit denen Handelsplätze für Kryptowährungen sowie Kundendaten gehackt werden konnten.“ Die südkoreanischen Geheimdienste gingen davon aus, dass die Angriffe noch andauerten. Kim ließ offen, welche Börsen betroffen sein sollen. Erst Ende Januar war in Tokio mit Coincheck einer der wichtigsten Handelsplätze für Kryptowährungen Opfer eines Hackerangriffs geworden. (Reuters)

+++ 5. Februar, 08.25 Uhr +++

Bitcoin fällt wieder unter 8.000 Dollar

Die hohen Kursschwankungen bei Kryptowährungen dominieren weiterhin den Handel. Am Wochenende kämpfte sich Bitcoin wieder über die Marke von 9.000 Dollar. Doch zum Wochenauftakt steht die Digitalwährung wieder mächtig unter Druck. Auf dem Handelsplatz Bitstamp rutscht die Währung am Montagmorgen unter 8.000 Dollar.

Im Vergleich zu Sonntag geben auch andere bedeutende Kryptowährungen im zweistelligen Prozentbereich nach. Ethererum notiert bei etwa 825 Dollar, Ripple bei 0,80 Dollar.

+++ 4. Februar, 19.00 Uhr +++

Shutterstock-Gründer Jon Oringer - Konservativ in Kryptofragen

Oringer hat mit der digitalen Fotobörse Shutterstock viel Geld verdient. Von dem Konzept, mit Kryptowährungen den eigenen Aktienkurs zu heben, hält er allerdings nichts, schreibt Handelsblatt-Korrespondentin Katharina Kort.

+++ 17.15 Uhr +++

Wie Behörden den Bitcoin zerstören könnten

Selbst Skeptiker fasziniert die Technik hinter den Kryptowährungen. Hauptvorteil der Blockchain ist ihre Unfälschbarkeit, liest man oft. Doch genau das ist falsch. Warum Anleger den „51-Prozent-Angriff“ kennen müssen.

+++ 16.49 Uhr +++

Bitcoin auf Zick-Zack-Kurs

Nach dem drastischen Kurssturz bis zum Freitagmittag hat sich der Wert der bekanntesten Kryptowährung erholt. Ein Bitcoin war am Nachmittag etwas mehr als 8.800 Dollar wert. Am Mittag war die Digitalwährung bis unter 8.000 Dollar gefallen. Auch der Kurssturz bei anderen Kryptowährungen erholte sich. Das Tagesminus für Ripple schrumpfte von über 30 Prozent auf etwa zehn Prozent. (HB)

+++ 16.25 Uhr +++

UBS prüft Kryptowährungsregeln für die eigenen Mitarbeiter

Die Schweizer Großbank UBS erwägt, den eigenen Mitarbeitern Vorschriften für den privaten Umgang mit Kryptowährungen zu machen. Bislang gebe es keine Vorgaben für die private Geldanlage und eine Angabe beim Arbeitgeber oder vorherige Genehmigung sei nicht nötig, so die Bank in einem Memo an die Belegschaft, das die Nachrichtenagentur Bloomberg eingesehen hat. Doch das Institut erwäge „zusätzliche Vorgaben und Voraussetzungen“. Dazu könne gehören, dass Mitarbeiter künftig eine Genehmigung einholen müssen, um Kryptowährungen handeln zu können. (Bloomberg)

+++ 13.09 Uhr +++

Bitcoin jetzt weniger als 8.000 Dollar wert

Der Kursverfall setzt sich weiter fort. Erstmals seit November 2017 ist ein Bitcoin an wichtigen Handelsplätzen wie Bitstamp weniger als 8.000 Dollar wert.

+++ 11.05 Uhr +++

Bitcoin auf dem Weg Richtung 8.000 Dollar

Auf der Handelsplattform Bitstamp ist der Bitcoin-Kurs am Freitagvormittag bis auf 8.094 Dollar gerutscht. In den vergangenen 24 Stunden war die Digitalwährung dort noch bis zu 9.572 Dollar wert gewesen.

Im vergangenen Herbst hatte der Bitcoin zu einem Höhenflug angesetzt. Mitte Dezember war der Kurs bis auf ein Rekordhoch bei etwa 20.000 Dollar gestiegen. In der laufenden Woche hat der Bitcoin etwa 30 Prozent an Wert verloren. Auch bei anderen Digitalwährungen wie zum Beispiel Ripple kam es kurz vor dem Wochenende zu einem massiven Kurseinbruch. (HB/dpa)

+++ 10.22 Uhr +++

Bitcoin-Kurs fällt erneut

Die Kursgewinne von Donnerstagabend hat der Bitcoin inzwischen wieder eingebüßt und sogar den Tiefstand von Donnerstag noch einmal unterboten. Momentan steht er laut Coinmarketcap bei 8.290 Dollar.

+++ 8.46 Uhr +++

Ripple-Kurs fällt um 30 Prozent

Auch am Freitagmorgen liegen die wichtigsten Kryptowährungen tief im roten Bereich. Die laut der Plattform Coinmarketcap 15 virtuellen Währungen mit der höchsten Marktkapitalisierung notieren zwischen 15 und 30 Prozent im Minus. Besonders hoch waren die Verluste bei Ripple: Der Kurs gab um 30 Prozent auf 0,78 Dollar nach.

+++ 8.01 Uhr +++

Bitcoin im Geschäftsleben unerwünscht

Nur sieben Prozent der Unternehmer können sich vorstellen, innerhalb der nächsten zwei Jahre Kundenzahlungen in Kryptowährungen zu akzeptieren. 80 Prozent winken ab. Das hat eine Umfrage der Wirtschaftsverbände Die Familienunternehmer und Die Jungen Unternehmer exklusiv für die WirtschaftsWoche ergeben.

Die knapp 600 befragten Firmenchefs sind zudem skeptisch, ob sich Bitcoin und Co. überhaupt langfristig am Markt durchsetzen können. Dies glauben nur 19 Prozent. Fast doppelt so viele halten das Cybergeld für eine monetäre Episode. Weitere 46 Prozent der Befragten sind sich unsicher.

„Viele Kryptowährungen und ihre möglichen Anwendungsfälle sind sehr interessant. Die Anwendung muss aber viel benutzerfreundlicher werden, bevor sich Kryptowährungen auf breiter Front durchsetzen können“, sagt Reinhold von Eben-Worlée, Präsident des Familienunternehmerverbands. Vor allem die starken Kursschwankungen machten die Verwendung im betrieblichen Alltag schwierig. Ganz abschreiben mag der Verbandschef den Bitcoin im Betrieb aber nicht. Die Entwicklung sei „längst nicht abgeschlossen“. (WirtschaftsWoche)

+++ 2. Februar, 00.15 Uhr +++

Bitcoin fällt auf tiefsten Stand seit November

Der Bitcoin hat im Verlauf des Tages weiter abgenommen. Zwischenzeitlich sank er sogar auf den tiefsten Stand seit November 2017: auf 8.449 Dollar. Später machte er die Verluste teilweise aber wieder wett und kletterte laut Coinmarketcap auf 9.144,82 Dollar. Mitte Dezember noch erreichte die Kryptowährung laut der Nachrichtenagentur Bloomberg den Rekordstand von 19.511 Dollar, seither hat sie mehr als die Hälfte ihres Wertes verloren.

+++ 14.20 Uhr +++

Bitcoin auf tiefstem Stand seit Jahresbeginn

Die Kurstalfahrt bei der weltweit wichtigsten Kryptowährung hält an: Am Donnerstag sackte der Bitcoin laut Analysehaus Coinmarketcap, das zahlreiche Börsendaten auswertet, auf rund 9.416 Dollar. Der Kurs unterschreitet damit den bisherigen Jahrestiefststand von 9.529 Dollar am 17. Januar. Bereits in der Nacht zum Mittwoch war er auf 9.777 Dollar eingebrochen, dann aber wieder über die psychologisch wichtige 10.000-Dollar-Schwelle geklettert. Auch die anderen großen Kryptowährungen, darunter Ripple und Bitcoin Cash, liegen am Donnerstag deutlich im Minus. Einzige Ausnahme: Wie schon in den vergangenen Tagen koppelt sich Ethereum vom Abwärtstrend ab und notiert knapp zwei Prozent im Plus.

+++ 14.13 Uhr +++

Enel will kein Geld mit Bitcoin-Schürfern machen

Der größte europäische Energiekonzern Enel hat die nach billigem Strom gierenden Bitcoin-Schürfer abblitzen lassen. Enel habe keinerlei Interesse daran, Strom für die Produktion von Kryptowährungen zu liefern, teilte die italienische Firma am Donnerstag mit.

+++ 13.16 Uhr +++

Indien hat etwas gegen Kryptowährungen

Die indische Regierung hält Kryptowährungen wie Bitcoin nicht für ein legales Zahlungsmittel und will Maßnahmen ergreifen, um Zahlungen mit digitalen Währungen zu unterbinden. Finanzminister Arun Jaitley gab eine entsprechende Erklärung am Donnerstag vor indischen Parlamentariern. Allerdings gilt die Ablehnung nicht für die Kryptowährungen zu Grunde liegenden Technologie. „Die Regierung wird den Einsatz der Blockchain-Technologie aktiv untersuchen, um die digitale Wirtschaft voranzutreiben“, so Jaitley weiter. (Bloomberg)

+++ 1. Februar, 10.35 Uhr +++

Die Kryptowährung ist laut laut der Plattform Coinmarketcap wieder unter die Marke von 10.000 US-Dollar gefallen. Derzeit notiert sie bei 9.880 Dollar, ein Tagesminus von mehr als drei Prozent.

+++ 17.08 Uhr +++

Die Gründe für den schlimmsten Bitcoin-Monat seit 2013

Die wichtigsten Kryptowährungen notieren deutlich im Minus. Der Bitcoin verbucht im Januar sogar den größten Kursverfall seit 2013. Das globale Eingreifen der Aufseher wirkt, schreibt Felix Holtermann.

+++ 16.40 Uhr +++

Bitcoin schwankt um die 10.000 Dollar

Der Bitcoin kämpft weiter mit der 10.000-Dollar-Marke. Am Mittwochnachmittag notiert er bei 9921 Dollar. (HB)

+++ 14.45 Uhr +++

Facebook verbietet Werbung für Kryptowährungen

Facebook verbietet Werbung für Digitalwährungen wie Bitcoin. Es gebe zu viele Anbieter, die in betrügerischer Absicht auf das aktuelle Interesse am Kryptogeld aufspringen wollten, erklärte Facebook zur Begründung in einem Blogeintrag. Deshalb habe man sich zunächst bewusst für ein breit gefastes Verbot entschieden, während für die Zukunft an einer besseren Erkennung betrügerischer und irreführender Werbung in dem Bereich gearbeitet werde. Der Stopp gelte sowohl für die Facebook-Plattform als auch für den Fotodienst Instagram. Zugleich räumte Facebook ein, dass möglicherweise nicht alle Anzeigen herausgefiltert werden und ermutigte die Nutzer, durchgerutschte fragwürdige Werbung zu melden. (dpa)

+++ 14.44 Uhr +++

Das Auto hat bald ein eigenes Konto – dank Blockchain

In seiner Handelsblatt-Kolumne schreibt Volkswagen-Digitalvorstand Johann Jungwirth:

„Autos werden künftig nicht nur selbstständig fahren, sondern auch die Tankrechnung und die Parkgebühren bezahlen. Das Internet der Dinge macht es möglich. Entscheidend dabei: Eine Weiterentwicklung der Blockchain-Technik.“

+++ 31. Januar, 10.12 Uhr +++

Südkorea erwägt doch kein Handelsverbot für Kryptowährungen

Ein mögliches Verbot des Handels mit Bitcoin & Co. in Südkorea ist offenbar vom Tisch. „Wir haben nicht die Absicht, den Markt für Kryptowährungen zu verbieten oder zu unterdrücken“, sagte der südkoreanische Finanzminister Kim Dong-yeon am Mittwoch. „Die Regulierung der Börsen ist die vordringliche Aufgabe der Regierung.“ Bislang gibt es kaum gesetzliche Rahmen für das Geschäft mit Cyber-Devisen. In den vergangenen Wochen hatten Spekulationen um eine Schließung sämtlicher südkoreanischer Kryptobörsen für Aufregung gesorgt und den Kurs der ältesten und wichtigsten Internet-Währung, Bitcoin, auf Talfahrt geschickt. (Reuters)

+++ 20.42 Uhr +++

Venezuela treibt Plan für eigene Kryptowährung voran

Die Pläne des krisengeschüttelten Venezuela für eine eigene Kryptowährung werden konkreter. Präsident Nicolas Maduro erklärte am Dienstag, dass der Vorverkauf für die Petro genannte Cyberdevise am 20. Februar starten solle. Die linksgerichtete Regierung will damit vom Boom von Bitcoin und anderen Internetwährungen profitieren, um ihre Finanznot zu lindern und US-Sanktionen zu umgehen, die das südamerikanische Opec-Land weitgehend vom Finanzmarkt abschneiden. Maduro hatte die Digitalwährung im Dezember überraschend angekündigt. Sie soll mit den Rohstoffvorkommen besichert werden. Zuletzt war von der Ausgabe von 100 Millionen Petro und damit einem Volumen von rund sechs Milliarden Dollar die Rede. (Reuters)

+++ 30. Januar, 19.08 Uhr +++

US-Börsenaufsicht stoppt neue Cyberdevise wegen Betrugsverdacht

Die US-Börsenaufsicht SEC hat die eine Milliarde Dollar schwere Ausgabe einer neuen Kryptowährung durch ein texanisches Geldhaus wegen Betrugsvorwürfen gestoppt. Die AriseBank aus Dallas habe für ihr Vorhaben bei Investoren mit dem falschen Hinweis geworben, dass sie eine Bank gekauft habe, die von der amerikanischen Einlagensicherung FDIC abgedeckt werde, teilte die Behörde am Dienstag mit. Die Details hat Handelsblatt-Korrespondentin Katharina Kort aufgeschrieben.

Hier geht es zur Seite mit dem Bitcoin-Kurs, hier können Sie aktuelle Wechselkurse berechnen.

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11 Kommentare zu "Newsblog – Blockchain, Bitcoin, Ripple: Bitcoin fällt unter die 10.000-Dollar-Marke"

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  • Es gibt halt zwei Gruppen, die Kryptowährungen aus scheinheiligen Gründen verteufeln:

    1. Politiker und Notenbanker, da sie dieses echte Volksgeld nicht kontrollieren und beliebig nach unten manipulieren können, wie es mit Staatsgeld geht (wie es z.B. die EZB mit dieser lausigen Esperanto-Weichwährung macht damit die Schulden der unfähigen Club-Med-Staaten weginflationiert werden).

    2. Anlageberater und Finanzmarkt-"Experten", die diese gigantisch lukrative Investitionsmöglichkeit verpennt haben und sich jetzt dafür rechtfertigen müssen. Um die eigene Unfähigkeit zu kaschieren werden da schon mal schräge Vergleiche mit der angeblichen Tulpenblase gezogen.

  • @ Carlos Santos

    ist schon traurig, wenn man sieht, dass Sie anscheinend nirgends investiert sind.
    Anscheinend alle Chancen der letzten Jahre verpasst.
    Aus Ihnen spricht der blanke Frust.


    Aber lustig ist es immer....was Sie so von sich geben, zwar inhaltlich immer falsch, aber lustig.

    Sie sollten an Fasching in die Bütt gehen.

  • Bitcoin und VW-AKTIEN können einen MUSIK-DUO bilden...

    und das Gemeinsamer Lied singen :

    " WIR WAREN MAL GANZ OBEN, NUN SIND WIR GESTORBEN ! "

    ....................

    Damit die beiden besser Fuß fassen im Musik-Duo , hier eine kleine Hilfestellung:

    WIR WAREN MAL GANZ OBEN, NUN SIND WIR GESTORBEN !
    WIR KONNTEN UNS AUSTOBEN, DOCH DANN HABEN WIR ALLES VERDORBEN !

    NUN MACHT UNS DER CHINESE ALLES SCHNELLER UND BESSER NACH UND ZUKUNFTS ORIENTIERT,
    WÄHREND WIR UNS NUR NOCH AN STROHHALME FESTHALTEN UND VW BEI DER LETZTE IAA NUR KALTER KAFFEE PRÄSENTIERT !

    WAS SOLL AUS UNS WERDEN , WER SOLL UNS NOCH RETTEN ODER BESSER FÜHREN,
    WENN WIR DOCH ALLE WEITERHIN DIE BESSERWISSER SPIELEN UND UNS SELBER ALS DIE WELTFÜHRENDE KÜHREN !




  • NEWSBLOG – BLOCKCHAIN, BITCOIN, RIPPLE
    Bitcoin erobert 8.000-Dollar-Marke zurück

    ................................

    Bitcoin und VW-AKTIEN können einen MUSIK-DUO bilden...

    und das Gemeinsamer Lied singen :

    " WIR WAREN MAL GANZ OBEN, NUN SIND WIR GESTORBEN ! "

    Bitcoin war EINMAL so Hoch, und VW Aktie war EINMAL 1200 EURO Wert und damit das Teuerster Unternehmen einst im DAX gehandelt !

    HEUTE IST VW NUR NOCH VON UND BEI SKANDALE ERFOLGREICH aber nicht mehr von dem Produkt AUTOMOBIL !!!

    Bei Automobil haben andere die Führung übernommen !!!

  • Der Kronen-Coin vom Hein macht das Rennen, denn die Flaschen kaufen alles.

  • Das ganze System hat nach meiner Meinung nur Kosten und keine Erträge.
    Gold ist nicht vergleichbar, da es auch in der Industrie und Schmuckbranche verarbeitet wird und echte Erträge generiert.
    Die "Kryptowerte" generieren nur Kosten für Produktion, Transaktion, Transfer, Konvertierung Kosten für Schutz vor Cyberkriminalität .. und diese Kosten trägt letztendlich der Nutzer.

  • Gier frisst Hirn - war leider immer so.
    Ich verstehe nicht, warum immer von Krypto-"Währungen" gesprochen wird.
    Eine Währung muss vor Allem eines sein: stabil!
    Keiner geht damit einkaufen. Was hat das mit Währung zu tun?
    Der Schei... ist durch nichts absichert.
    Reine Spekulation, um nicht zu Sagen: Schneeballsystem!
    Dachte immer, das wäre verboten?!

    Das Zeug wird nur gekauft, in der Hoffnung, es teurer weiter zu verkaufen.

    Am Ende haben viele Dumme, ein paar Clevere sehr reich gemacht.

    Was ist dann der Bitcoin wert? : Coin Bit

    Und aus Ripple wird: R.I.P :-)

  • Herr Ernst Thoma: Sowas gibt es bereits soweit ich weiß.

    Google sagt z.B. als erstes...

    http://www.lunarregistry.com/

  • Eigentlich könnte man auch mit Grundstücken auf dem Mond spekulieren, es müssten sich nur genügend Idioten finden, die sich am Handel beteiligen !

  • Ich würde bei Cryptocurrencies nicht wirklich von "Investoren" und "Geldanlage" schreiben, weil das ja eher Wetten und Zocker sind. Denn es ist ja keinerlei Substanz in den coins, sondern die reine Wette darauf, dass sich ein anderer findet, der dem Inhaber noch mehr Geld für die substanzlosen Schnipsel zahlt, als was der gezahlt hat. Geht die Wette nicht auf, ist das Geld futsch. Das sind also nicht einmal wenigstens Derivate zu echten Vermögenspositionen, sondern von Anfang an nur Luft.

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