Niedriger Dollar-Kurs
Goldpreis steigt auf Fünf-Wochen-Hoch

Für Jubel unter Edelmetall-Freunden sorgt derzeit der sinkende Kurs auf US-Devisen. Der Goldpreis profitiert vom derzeit niedrigen US-Dollar. Bessern sich die US-Arbeitsmarktdaten, könnte es damit jedoch vorbei sein.
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FrankfurtDer schwächere Dollar hat den Goldpreis am Donnerstag auf den höchsten Stand seit fünfeinhalb Wochen getrieben. Die Feinunze (31,1 Gramm) kostete mit bis zu 1224 Dollar rund 0,8 Prozent mehr als am Vortag. Damit steuert das Edelmetall auf den größten Wochengewinn seit fünf Monaten zu. Allein am Mittwoch hatte der Goldpreis gut zwei Prozent gewonnen, nachdem die US-Devise auf ein Drei-Monats-Tief gefallen war. Zuletzt schwächere US-Konjunkturdaten und Spekulationen auf eine deshalb verzögerte Zinswende in Amerika setzen dem Greenback derzeit zu und liefern dem in Dollar notierten Edelmetall Rückenwind. „Ich gehe davon aus das Gold in diesem Quartal durchschnittlich bei 1200 Dollar liegen wird, da der schwache Dollar weiter helfen wird“, sagte Citigroup-Stratege David Wilson. „Nur eine Wende bei den Arbeitsmarktdaten wird Spekulationen auf eine nahe Zinserhöhung auslösen.“

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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