Niedrigster Ölpreis seit zweieinhalb Monaten
Gelassener Markt und sinkender Ölpreis

Der Ölpreis ist am Montag auf den tiefsten Stand seit zweieinhalb Monaten gesunken. Händler begründeten die anhaltende Entspannung mit der Erwartung, dass mögliche Sanktionen gegen den Iran wegen des Atomstreits nicht unmittelbar bevorstünden.

HB LONDON. Desweiteren sei nicht sicher, ob dadurch die Ölproduktion beeinträchtigt werde. Die Umsätze waren angesichts des US-Feiertages Labor Day am Montag gering. Ein Barrel (rund 159 Liter) der marktführenden Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober verbilligte sich um 1,44 Dollar auf 67,71 Dollar, den niedrigsten Stand seit dem 21. Juni. Der Preis für US-Leichtöl sank um 1,17 Dollar und kostete noch 68,02 Dollar pro Barrel.

Vergangene Woche hatte sich Öl um rund drei Dollar verbilligt und war unter die Marke von 70 Dollar je Barrel gesunken. Seit den Rekordständen von Anfang August von 78,65 Dollar für Brent hat sich der Rohstoff damit um rund zehn Dollar verbilligt. Dennoch ist Öl noch vergleichsweise teuer. Händler sagten, Risikofaktor für die weitere Entwicklung bleibe das Thema Iran sowie die andauernde Hurrikan-Saison in den USA. Sie geht noch bis November. Im vergangenen Jahr hatten mehrere schwere Stürme die Ölinfrastruktur im Golf von Mexiko stark beschädigt, für Produktionsbeeinträchtigungen gesorgt und damit den Ölpreis nach oben getrieben.

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