Nord Stream-Chef
Russisches Erdgas wird teuer bleiben

Der Chef des Konsortiums Nord Stream glaubt nicht an sinkende Preise für russisches Erdgas. Grund dafür seien der Atomausstieg und die zukünftig hohe Nachfrage Chinas.
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Die Preise für russisches Erdgas in Deutschland werden nach Einschätzung des Konsortiums Nord Stream nachhaltig wohl nicht sinken. Matthias Warnig, Chef von Nord Stream, das die Ostseepipeline für russisches Erdgas baut und betreibt, sieht keinen Grund, warum der Gaskonzern Gazprom die Preisbindung an den hohen Ölpreis aufgeben sollte.

„Ich glaube nicht, dass die Ölpreisbindung mittelfristig fällt“, sagte Warnig der „Wirtschaftswoche“ laut Vorabbericht am Samstag. Mittelfristig bedeute „in den nächsten fünf bis zehn Jahren“.

Warnig geht nicht davon aus, dass die Gaspreise an den Spot-Märkten dauerhaft niedrig bleiben werden. Als Begründung nannte er den Atomausstieg in Deutschland, wodurch der Gas-Bedarf steige, sowie Änderungen in der Energiepolitik Chinas.

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