Öl
Chinas Schwäche bereitet Bauchschmerzen

Das Reich der Mitte gilt als einer der wichtigsten Verbraucher von Rohstoffen. Schwächelt die chinesische Wirtschaft, fürchten Anleger einen deutlichen Nachfrageeinbruch. Die Ölpreise stehen unter Druck.

FrankfurtDas schwächste Wachstum in China seit 2009 hat den Anlegern am Rohstoffmarkt zu Wochenbeginn Bauchschmerzen bereitet. Das Industriemetall Kupfer verbilligte sich um bis zu ein Prozent auf 5.233 Dollar je Tonne. Brent wurde zeitweise mit 50,10 Euro je Barrel 0,7 Prozent niedriger gehandelt.

Der Preis für das US-Öl WTI gab 0,9 Prozent auf 46,84 Dollar je Fass nach. Das Reich der Mitte gilt als einer der wichtigsten Verbraucher von Rohstoffen. Schwächelt die chinesische Wirtschaft, fürchten Anleger einen deutlichen Nachfrageeinbruch.

„Die Zahlen sind zwar nicht so schlecht, aber eben auch nicht super toll“, sagte Helen Lau vom Brokerhaus Argonaut Securities in Hong Kong. Die Wirtschaftsleistung legte im dritten Quartal um 6,9 Prozent zu, das ist der niedrigste Wert seit der globalen Rezession Anfang 2009. Von Reuters befragte Experten hatten mit 6,8 Prozent gerechnet.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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