ÖL notiert in New York bei 43,33 Dollar je Barrel
US-Ölpreis steigt nach Förderstopp im Südirak

Die amerikanischen Ölpreise sind am Montag leicht gestiegen. Sie reagierten nach Darstellung von Händlern auf einen Anschlag auf eine Pipeline im Süden des Irak.

HB NEW YORK/BASRA. Öl zur Oktoberauslieferung legte im elektronischen Handel an der New Yorker Warenterminbörse Nymex um 15 Cent auf 43,33 Dollar je Barrel zu. Die Ölpreise waren in der vergangenen Woche stark gefallen. Sie hatten zuvor zeitweise einen Rekordstand von 49,40 Dollar erreicht.

Zuvor hatte nach einer Reihe von Anschlägen auf Ölpipelines im Süden des Landes der Irak sämtliche Erdölexporte aus der Region ausgesetzt. Der komplette Lieferstopp werde vermutlich für mindestens eine Woche anhalten, erklärte ein ranghoher irakischer Beamter am Montag.

Der Stopp der Ölförderung sei am späten Sonntagabend verfügt worden, sagte ein Beamter der staatlichen Gesellschaft South Oil Co. Über die Pipelines im südlichen Irak laufen 90 Prozent aller Erdölausfuhren des Landes. Aus dieser Region werden im Normalfall durchschnittlich 1,85 Millionen Barrel pro Tag exportiert (ein Barrel entspricht 159 Litern). Schon vor den jüngsten Anschlägen am Wochenende war die Exportmenge auf rund 600 000 Barrel pro Tag reduziert worden.

Der sieben Sorten umfassende Korbpreis für Rohöl aus der Organisation Erdöl exportierender Länder bleibt vorerst unter der 40-Dollar-Marke. Das Opec-Sekretariat in Wien gab am Montag den Korbpreis je Barrel (159 Liter) mit 39,05 Dollar für den letzten Handelstag (Freitag) an. Das waren lediglich 3 Cent mehr als am Donnerstag. Für die vergangene Woche errechnete sich somit ein durchschnittlicher Referenzpreis von 41,35 Dollar, um 0,60 Dollar weniger als in der dritten August-Woche.

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