Öl Ölpreise fallen

Die Ölpreise setzen ihren Abschwung am Dienstag fort. Nicht ganz unschuldig daran sind die USA.
Update: 13.02.2018 - 16:22 Uhr Kommentieren
Die Nordseesorte Brent gilt neben der US-Sorte WTI als Referenzwert für die Ölpreise. Quelle: dpa
Rohöl

Die Nordseesorte Brent gilt neben der US-Sorte WTI als Referenzwert für die Ölpreise.

(Foto: dpa)

Frankfurt/SingapurDie Ölpreise haben am Dienstag ihre Talfahrt wieder aufgenommen. Nordseeöl der Sorte Brent verbilligte sich um 1,2 Prozent auf 61,86 Dollar je Barrel (159 Liter). US-Leichtöl WTI kostete mit 58,43 Dollar 1,5 Prozent weniger.

In der vergangenen Woche hatten die Ölpreise um etwa zehn Prozent nachgegeben, nachdem sich die Stimmung an den Aktienmärkten erheblich eingetrübt hatte. Riskante Anlagen, zu denen auch Rohöl zählt, waren erheblich unter Druck geraten. Allerdings hat sich die Situation an der Börse zuletzt wieder etwas beruhigt. Das kam auch den Ölpreisen zugute, wenngleich deren Erholung schwächer ausfiel als an den Aktienmärkten.

Nach der Opec erhöhte auch die Internationale Energiebehörde IEA ihre Prognose für die Nachfrage im laufenden Jahr. Dem stehe ein Angebot gegenüber, das vor allem durch die steigende Förderung in den USA wachsen dürfte, teilte die IEA mit. In den USA dürften die Bestände in den nächsten Wochen allein aus saisonalen Gründen steigen, sagte Analyst Norbert Ruecker vom Schweizer Bankhaus Julius Bär. Die Ölpreise hätten somit noch Rückschlagpotenzial.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

  • dpa
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