Öl-Produktion: Russland rechnet mit sinkender Fördermenge

Öl-Produktion
Russland rechnet mit sinkender Fördermenge

Vor wenigen Tagen haben sich mehrere Öl-Staaten auf eine Förderbegrenzung geeinigt – darunter Russland. Das Energieministerium rechnet mit einem Einbruch um fast 15 Prozent. Erst 2020 soll die Förderung wieder anziehen.

MoskauDie russische Ölförderung wird nach Prognosen des Energieministeriums in den nächsten Jahren deutlich zurückgehen. Das Ministerium sagte am Donnerstag voraus, im Zeitraum von 2020 bis 2025 werde der Ausstoß auf die Marke von 460 Millionen Tonnen pro Jahr fallen. 2015 lag er noch bei 534 Millionen Tonnen.

Die Zahlen sind Teil eines Stress-Szenarios, das von weiterhin niedrigen Ölpreisen und damit zusammenhängenden geringeren Investitionen der Branche ausgeht. Den russischen Prognosen zufolge dürfte der Preis für ein Barrel Rohöl 2016/2017 bei 31 bis 33 Dollar bleiben und bis 2020 dann auf 42 Dollar steigen. Nachfrage und Angebot würden weiterhin auseinanderklaffen. Nach der Periode 2020 bis 2025 rechnet das Ministerium mit einem leichten Anstieg der russischen Förderung.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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