Öl und Kupfer
Konjunkturdaten aus China belasten Rohstoffpreise

Die Preise für Kupfer und Öl litten am Montag unter den schlechten Daten aus China. Demnach ist die dortige Wirtschaft nicht wieder in Schwung gekommen. Auch Zahlen aus Japan drückten die Preise.
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FrankfurtIndustriedaten aus China haben am Montagmorgen die Preise für Kupfer und Öl gedrückt. Das Industriemetall wurde mit einem Abschlag von 0,4 Prozent bei 8171 Dollar pro Tonne gehandelt. Brent-Öl verbilligte sich um 0,4 Prozent auf 111,93 Dollar je Barrel. Der Preis für WTI-Leichtöl fiel um 0,8 Prozent auf 91,48 Dollar pro Fass.

Der amtlich chinesische Einkaufsmanagerindex (PMI) legte im September zwar wie erwartet auf 49,8 Punkte zu, lag damit aber weiterhin unter der Wachstumsschwelle von 50 Zählern. Der PMI bestätige seine Einschätzung, dass es der chinesischen Regierung nicht gelungen sei, die Wirtschaft wieder signifikant in Schwung zu bringen, sagte ANZ-Rohstoffstratege Nick Trevethan in Singapur. Eine weitere Lockerung der chinesischen Geldpolitik sei notwendig.

Auf den Rohstoffpreisen lasteten Händlern zufolge auch der schwache Tankan-Konjunkturbericht in Japan sowie die anhaltenden Sorgen um Spaniens Schuldenstand.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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