Devisen + Rohstoffe Öl und Kupferanleger verdrängen Zypern-Sorgen

Die Öl- und Kupferanleger lassen sich derzeit noch nicht von der Zypern-Krise aus der Ruhe bringen. Der Preis für Kupfer legte zu. Auch der Ölpreis verteuerte sich. Die Anleger gehen wohl nicht von einer größeren Krise aus.
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Der Kupferpreis steigt trotz der Zypern-Krise an. Quelle: ap

Der Kupferpreis steigt trotz der Zypern-Krise an.

(Foto: ap)

FrankfurtAn den Märkten für Öl und Kupfer sind die Sorgen um die Finanzstabilität Zyperns am Mittwoch in den Hintergrund gerückt. Der Preis für das Industriemetall Kupfer legte um ein Prozent auf 7604 Dollar je Tonne zu. Öl der Sorte Brent und WTI verteuerte sich jeweils um 0,9 Prozent auf 108,48 beziehungsweise 92,99 Dollar je Fass. „Offensichtlich gehen die Marktteilnehmer nicht von einer Ausbreitung der Zypern-Krise aus und konzentrieren sich eher auf fundamentale Rahmendaten“, schrieben die Analysten der Commerzbank in einem Kommentar. Zuversichtlich stimmende Daten kamen den Experten zufolge aus den USA, wo die Neubaubeginne und Baugenehmigungen im Februar weiter gestiegen sind und sich die Erholung des US-Immobilienmarktes damit fortsetzt.

„Europa hat zwei Stangen Dynamit angezündet“
Chairman of Soros Fund Managment Soros speaks at Massachusetts Institute of Technology
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George Soros, Investor

„Ich glaube, die größte Gefahr ist tatsächlich, möglicherweise, ein Währungskrieg.“ (25.01.2013)

Economist Marc Faber predicts further turmoil in global economyEconomist Marc Faber
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Marc Faber, Fondsmanager

„Zum ersten Mal seit vier Jahren, seit dem Tief im März 2009, liebe ich den Markt wieder. Denn je höher es geht, desto wahrscheinlicher ist, dass es zu einem schönen Crash kommt, einem gewaltigen Crash.“ (31.1.2013)

Of Mutual Interest
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Bill Gross, Bondguru bei Pimco

„Die EZB ist in diesem Tagen die härteste der Zentralbanken. Aber angesichts einer europäischen Arbeitslosigkeit von 12 bis 13 Prozent - verglichen mit 7,7 Prozent in den USA  - müssen sie etwas tun. Letztendlich müssten sie ihre Währung in Relation zum Dollar und anderen Währungen schwächen, damit sie wettbewerbsfähiger werden.” (08.03.2013)

Jim Roger
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Jim Rogers, Rohstoffguru und Fondsmanager

„Amerika ist die größte Schuldnernation in der Geschichte der Welt.“ (24.02.2012)

Steen-Jakobsen
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Steen Jakobsen, Chef-Ökonom Saxo Bank

„Ich persönlich hatte sehr negative Erwartungen insbesondere bezüglich der Realwirtschaft und den Aktienmärkten. Bei der Wirtschaft lag ich richtig, bei den Aktienmärkten nicht. Aber sollten Aktienmärkte nicht eigentlich der Realwirtschaft folgen?“ (28.2.2103)

Warren Buffett
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Warren Buffett, Investor

„Sicherlich, die nähere Zukunft ist unklar. Amerika blickt dem Unbekannten aber seit 1776 ins Auge.“ (01.03.2012)

Nouriel Roubini, Chairman and Co-Founder, Roubini Global Economic at the Milken Institute Global Conference in Beverly Hills
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Nouriel Roubini, Ökonom

„Die Risiken werden vom Markt derzeit zu niedrig eingeschätzt. Sie werden im ersten Halbjahr wohl eingedämmt bleiben, aber sie könnten wieder an die Oberfläche kommen.” (04.03.2013)

In den vergangenen Tagen hatte der EU-Rettungsplan für Zypern, der unter anderem eine Zwangsabgabe auf Bankeinlagen vorsah, die Märkte in Schach gehalten. Das Parlament ließ das Maßnahmenpaket am Dienstagabend durchfallen - nun hofft das kleine EU-Land, dessen überdimensionierter Banken-Sektor nach dem Schuldenschnitt in Griechenland marode ist, auf Hilfen aus Russland.

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