Ölmarkt: Preise stabil – Opec streitet weiter über Höchstgrenze

Ölmarkt
Preise stabil – Opec streitet weiter über Höchstgrenze

Obwohl die konkrete Einigung der Opec-Staaten bei einer Förderungs-Höchstgrenze auf sich warten lässt, ist der Ölpreis relativ stabil. Das könnte sich bald ändern – auch wenn ein Kompromiss weiterhin ausbleibt.
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SingapurDie Ölpreise sind am Montag nur leicht gefallen, obwohl am Markt Zweifel an der Umsetzung einer bereits beschlossenen Förderkürzung des Ölkartells Opec aufkommen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar kostete am Morgen 47,11 US-Dollar. Das waren 13 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 15 Cent auf 45,91 Dollar.

Ob die Opec sich in dieser Woche auf die Umsetzung einer im Grundsatz beschlossenen Produktionskürzung einigen kann, gilt zunehmend als fraglich. Ein an diesem Montag geplantes Treffen mit Vertretern, die nicht der Opec angehören, wurde abgesagt.

Stattdessen treffen sich nur die Opec-Staaten. Opec-Delegierte aus Algerien und Venezuela wollen nach Moskau reisen, um mit dem Förderriesen Russland zu sprechen. Unterdessen hat das mächtige Opec-Mitglied Saudi-Arabien erklärt, dass das Ölkartell seine Produktion nicht unbedingt kürzen müsse.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Prima, das Öl bleibt mit 0,52 Euro billig und wir Verbraucher können uns auch mal wieder einen ordentlichen Urlaub leisten.

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