Ölpreis bleibt unter 65 Dollar
„Die geopolitische Risikoprämie ist etwas gesunken“

Die Hoffnung auf ein Nachlassen der Spannungen zwischen Großbritannien und dem Iran hat den Ölpreis am Mittwoch unter der Marke von 65 Dollar gehalten. Doch beseitigt ist das Problem noch lange nicht – auch nicht, sollte sich der Konflikt um die 15 britischen Gefangenen im Iran lösen, sagt ein Experte.

HB SINGAPUR. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostete im asiatischen Handel 64,64 Dollar und damit genau so viel wie zum Handelsschluss am Vortag. Am Montag hatte ein Barrel zwischenzeitlich noch deutlich mehr als 66 Dollar gekostet.

"Die geopolitische Risikoprämie ist etwas gesunken", sagte Tony Nunan, Energie-Risikomanager von Mitsubishi. Beide Seiten bewegten sich in Richtung einer friedlichen Lösung. Im tagelangen Tauziehen um die 15 britischen Gefangenen im Iran ging London inzwischen in die diplomatische Offensive. Premierminister Tony Blair schlug Teheran direkte, bilaterale Gespräche zur Lösung des Konflikts vor. Mit einem raschen Ende der Spannungen ist Nunan zufolge gleichwohl nicht zu rechnen. So bleibe der Iran auch wegen seines Atomprogramms weiter unter internationalem Druck.

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