Devisen + Rohstoffe
Ölpreis gibt mehr als fünf Prozent nach

Ein überraschend kräftiger Anstieg der US-Rohölvorräte hat am Mittwoch Gewinnmitnahmen ausgelöst und damit die Rohölpreise in den USA zeitweise um mehr als drei Dollar absacken lassen. Die Börsen in Europa und den USA reagierten mit Kursgewinnen. Der Dollar konnte zum Euro rund einen Cent gut machen.

HB LONDON. Für ein Barrel (knapp 159 Liter) der marktführenden Nordsee-Sorte Brent zur Lieferung im Dezember wurden zu Handelsschluss in London 49,40 Dollar knapp 2,11 Dollar weniger bezahlt als am Vortag. Leichtes US-Öl kostete zuletzt mit 52,46 Dollar 2,71 Dollar weniger. Zeitweise fiel der Ölpreis um mehr als drei Dollar.

Händlern zufolge hatten die Preise nach der Veröffentlichung der wöchentlichen US-Vorratsdaten zunächst kräftig angezogen, weil Heizölvorräte in der vergangenen Woche erneut gesunken sind. Offenbar sei im Handel erst nach einem zweiten Blick auf die Statistik der unerwartet starke Anstieg der Rohölvorräte, bedingt durch höhere Einfuhren, entdeckt worden.

Der Dollar legte daraufhin zum Euro deutlich zu. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde am Abend mit 1,2704 Dollar gehandelt, nachdem sie vor der Ölpreisverbilligung fast bei 1,28 Dollar notiert hatte.

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