Ölpreis gibt nach
Opec lässt Förderquote unverändert

Die Organisation Erdöl exportierender Länder lässt ihre Förderquote wie erwartet unverändert. Dies kündigte der Präsident der Organisation, der nigerianische Ölminister Edmund Daukoru, am Mittwoch in Wien an. Die Organisation trägt damit der aktuellen politischen Instabilität in zahlreichen Förderländern Rechnung, die an den Weltmärkten für Unruhe sorgt.

HB WIEN. Der Ölpreis gab am Mittwoch angesichts der Nachrichten aus Wien nach. Der Preis für Aprilkontrakte amerikanischen Leichtöls sank in New York um 40 Cent auf 61,18 Dollar pro Barrel (159 Liter). In London fiel der Preis für ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent Crude um 44 Cent auf 60,73 Dollar.

Während Daukoru ankündigte, dass die Opec die weitere Entwicklung bis zu ihrem nächsten Treffen am 1. Juni in der venezuelanischen Hauptstadt Caracas aufmerksam beobachten werde, äußerte der saudi-arabische Ölminister Ali Naimi der Hoffnung Ausdruck, dass die Organisation die aktuelle Fördermenge das ganze Jahr beibehalten könne.

Der kuwaitische Ölminister Scheich Ahmed Fahd Al Ahmed Al Sabah rechnet mit einem Absinken des Ölpreises auf unter 60 Dollar bis Ende Juni, wobei der Preis im vierten Quartal dann allerdings wieder in die Nähe der 60-Dollar-Marke rutschen könne. Nach seiner Einschätzung sind zwischen 5 und 8 Dollar des Ölpreises auf politische Unruhen und Extremismus zurückzuführen.

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