Devisen + Rohstoffe
Ölpreis gibt weiter nach

Die Ölpreise haben am Dienstag weiter nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete in London im frühen Handel 48,45 Dollar und damit 94 Cent weniger als bei Handelsschluss am Vortag. Vergangene Woche wurde mit 51,50 Dollar ein Allzeithoch erreicht.

dpa-afx LONDON. Die Ölpreise haben am Dienstag weiter nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete in London im frühen Handel 48,45 Dollar und damit 94 Cent weniger als bei Handelsschluss am Vortag. Vergangene Woche wurde mit 51,50 Dollar ein Allzeithoch erreicht.

Leichtes US-Öl der Sorte WTI zur Lieferung im November verbilligte sich im asiatischen Handel auf 52,98 Dollar. Das sind 69 Cent weniger als am Vortag bei Handelsschluss an der New Yorker Warenterminbörse Nymex. Mit 55,33 Dollar wurde am Montag zwischenzeitlich ein neues Rekordhoch erreicht.

Händler begründeten den Preisrückgang mit der Senkung der Opec-Prognose für die weltweite Ölnachfrage im Jahr 2005. Der anhaltend hohe Ölpreis werde die Konjunktur belasten und sich dämpfend auf die Nachfrage auswirken, begründete das Ölkartell.

Unterdessen ist der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist wieder unter die Marke von 46 Dollar gefallen. Nach Angaben des Opec-Sekretariats vom Dienstag lag der so genannte Korbpreis für sieben wichtige Rohölsorten am Montag bei 45,47 US Dollar und damit um 67 Cent niedriger als am Freitag. Opec-Analysten begründeten den Preisrückgang auf den internationalen Märkten mit "Gewinnmitnahmen" der Spekulanten. Die jüngste Entwicklung beweise, dass die hohen Ölpreise keine sachliche Grundlage hätten.

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