Ölpreis
Hohes Angebot sorgt für Preisdruck

Neue Lagerdaten aus den USA zeigen: Das Angebot an Rohöl ist hoch – und die Bestände steigen anhaltend. Das setzt den Ölpreis unter Druck. Der steigende Dollar verschärft die Situation.

SingapurDie Ölpreise haben am Donnerstag weiter unter Druck gestanden. Am Markt wurden das anhaltend hohe Angebot und die Zinsanhebung der US-Notenbank als Gründe genannt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar kostete am Morgen 37,10 US-Dollar. Das waren 29 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI ging um 12 Cent auf 35,40 Dollar zurück.

Damit notieren die Ölpreise in der Nähe ihrer Anfang der Woche erreichten mehrjährigen Tiefststände. Hauptgrund ist das hohe Angebot an Rohöl, wie am Mittwoch auch neue Lagerdaten aus den USA zeigten. Die ohnehin hohen Bestände stiegen weiter. Belastet wurden die Ölpreise auch durch den stärkeren Dollar, der von der Zinsanhebung der US-Notenbank vom Mittwochabend profitierte. Weil Rohöl in der US-Währung gehandelt wird, verteuert ein hoher Dollarkurs den Rohstoff für Investoren außerhalb des Dollarraums.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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