Ölpreis
Notenbank vs. Lagerbestand

Das lockere Geld der Notenbanken stützt den Ölpreis, die hohen Lagerbestände der USA und die maue Nachfrage belasten dagegen. Investoren fühlen sich hin- und hergerissen.
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SingapurDie Ölpreise haben am Donnerstag leicht nachgegeben. Der Trend zeigt aber seit mehreren Tagen moderat nach oben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete am Morgen 105,57 US-Dollar. Das waren 22 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank ebenfalls leicht um 24 Cent auf 94,40 Dollar.

Neue Daten zu den amerikanische Ölvorräten belegten das derzeit hohe Angebot an Rohöl bei zugleich verhaltener Nachfrage. Nach Zahlen des Energieministeriums vom Mittwoch sind die Rohölvorräte der USA in der vergangenen Woche abermals gestiegen.

Mit knapp 390 Millionen Barrel liegen sie gegenwärtig auf dem höchsten Niveau seit Mitte 1990. Das reichliche Angebot drückt auf die Ölpreise, während die anhaltend lockere Geldpolitik zahlreicher großer Notenbanken stützt.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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