Ölpreis: Opec erwartet Einigung für Begrenzung der Ölförderung

Ölpreis
Opec erwartet Einigung für Begrenzung der Ölförderung

Die Opec ist zuversichtlich, sich bei ihrem Treffen Ende November auf eine Begrenzung der Öl-Fördermenge und damit auf eine Stabilisierung der Preise einigen zu können. Zuletzt war ein solches Vorhaben noch gescheitert.

LondonDie Opec ist zuversichtlich, sich bei ihrem Treffen Ende November auf eine Begrenzung der Öl-Fördermenge und damit wohl auch auf eine Stabilisierung der Preise einigen zu können. „Ich bin optimistisch, dass wir zu einer Entscheidung kommen“, sagte Opec-Generalsekretär Mohammed Barkindo am Dienstag in London. Branchenexperten warten gespannt darauf, ob den oft zerstrittenen Förderländern des Öl-Kartells tatsächlich eine Einigung gelingt. Bei ihrem Treffen im April war ein solches Vorhaben noch gescheitert.
Ende September hatten sich die Länder aber grundsätzlich verständigt, die Produktion auf 32,5 bis 33 Millionen von bislang 33,24 Millionen Fass pro Tag zu begrenzen. Die genauen Fördermengen pro Land sollen nun am 30. November festgelegt werden.
Die Opec-Staaten suchen nach Wegen zur Verteuerung von Öl und damit zum Anstieg ihrer Einnahmen. Nachdem 2014 noch 115 Dollar pro Fass (159 Liter) bezahlt werden mussten, war der Preis bis Anfang 2016 auf 27 Dollar abgesackt, weil das weltweite Angebot die Nachfrage bei weitem übertraf. Derzeit liegt der Preis bei rund 50 Dollar. Eine Einigung zur Drosselung ist aber auch deshalb schwierig, weil manche Länder einander misstrauen und um Marktanteile fürchten, sollten sie weniger produzieren.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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