Devisen + Rohstoffe
Ölpreis sinkt vor Bekanntgabe der US-Lagerbestände

dpa-afx SINGAPUR. Spekulationen auf steigende Heizöl-Lagerbestände in den USA haben am Mittwoch den Ölpreis gedrückt. Ein Barrel (159 Liter) leichtes US-Öl der Sorte WTI kostete im asiatischen Handel 58,93 Dollar und damit 27 Cent weniger als bei Handelsschluss am Vortag. Das Rekordhoch steht bei 62,10 Dollar und wurde am 7. Juli erreicht.

Analysten rechnen bei den am Nachmittag veröffentlichten Daten zu den US-Lagervorräten mit dem zehnten wöchentlichen Anstieg bei Destillaten wie Heizöl und Diesel. Dies dürfte die Sorge dämpfen, im Winter könne es zu Lieferengpässen kommen. Bei Rohöl wird dagegen mit einem Rückgang wegen der Produktionsausfälle durch einen Hurrikan im Golf von Mexiko gerechnet. "Wenn die Rohölbestände fallen, sollte dies dem Markt keine Sorgenfalten bereiten, denn das Niveau der Lager befindet sich über dem Fünfjahresdurchschnitt", sagte Analyst Victor Shum vom US-Energieberater Purvin and Gertz.

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