Ölpreis
Sorge um sichere Transportrouten treibt Preise hoch

Die Ölpreise haben an den internationalen Märkten am Donnerstag wieder angezogen. Grund sind die erneuten Luftangriffe von Saudi-Arabien im Jemen. Anleger fürchten um die Sicherheit der Öltransporte.
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FrankfurtDer Krieg im Jemen hat am Donnerstag an den internationalen Ölmärkten die Preise wieder angetrieben. Nordseeöl der Sorte Brent verteuerte sich um 2,1 Prozent auf 64,08 Dollar je Barrel (159 Liter). US-Leichtöl der Sorte WTI kostete mit 56,95 Dollar 1,3 Prozent mehr. Die von Saudi-Arabien angeführte Koalition hatte am Vormittag ihre Luftangriffe auf die Huthi-Rebellen in Jemen fortgesetzt und nach Angaben von Anwohnern Ortschaften nördlich der Hafenstadt Aden bombardiert. Anleger fürchteten um die Sicherheit der Öltransporte. Allein in diesem Monat hat sich Brent um zehn Dollar verteuert.

Die Analysten der Commerzbank halten die Preisentwicklung für übertrieben. Schließlich habe sich bislang an dem Überangebot an Öl nichts geändert. Im Gegenteil: Erst gestern waren die Ölbestände in den USA weiter auf einen neuen Rekord von 489 Millionen Fässern gestiegen. Doch dies hatte die Preise nicht belastet, da sich die Marktteilnehmer laut Commerzbank lieber auf den Rückgang der Benzinbestände konzentriert hatten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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